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»Zwei sture Dickköpfe« beim Gesangverein Heiterkeit-Sängerkranz

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Artikel vom 28.12.2015 - 15.04 Uhr

»Zwei sture Dickköpfe« beim Gesangverein Heiterkeit-Sängerkranz

Buseck (siw). Applaus ist der Künstler Lohn! Und davon gab es reichlich am ersten Weihnachtsfeiertag für die Theatergruppe »spät dran« des Gesangvereins »Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck«. Bei der Erstaufführung zu »Zwei sture Dickköpfe« am Chor-, Theater- und Tanzabend im weihnachtlich dekorierten »Kulturzentrum am Schlosspark« ging es hoch her: Verwirrungen und Irrungen am laufenden Band.

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Versteckspielen zwecklos, denn keine Frau trägt ihre Schuhe in den Händen und Socken an den Füssen (v. l. Chiara, Martina und Hanna Herzberger mit Florian Seipp). (Foto: siw)
© Siglinde Wagner
Dem Drehbuch nach waren die ehemaligen Freunde und Geschäftspartner Daniel und Wolf vor Jahren im Streit auseinandergegangen. Nun steht die Hochzeit der Enkel an. Deren größter Wunsch: Die »Zwei sturen Dickköpfe« zu versöhnen. Der Familienzusammenführung steht einiges im Wege. Ob es dennoch gelingt und was es mit dem ominösen Karteikasten auf sich hat, können diejenigen, die die Premiere der Komödie von Walter G. Pfaus verpasst haben, bei der Wiederholung am Sonntag, 3. Januar, erfahren.

Schon häufig auf der Busecker Bühne bejubelt wurde Andreas Nachtigall, der laut seiner Schauspielrolle als Daniel im Liebesspiel mit diversen Damen viel Erfahrung gesammelt hat. Ein gelungenes Debüt in der Theatergruppe »spät dran« gab Kerstin Teuscher als liebenswürdige Nachbarin Regina. Um sie zu erobern, würde Daniel sogar sein Lotterleben aufgeben. Sein Freund und nun Feind Wolf, ein Mann von Moral (mit der nötigen Ernsthaftigkeit gespielt von Markus Herzberger), ist auf Wunsch seiner süßen Enkelin Laura (Hanna Herzberger) den ersten Schritt zur Versöhnung gegangen. Daniels Enkel Elias (in dieser Rolle debütierte Florian Seipp) ließ die Zeit nicht ungenutzt verstreichen, bevor ihn seine Herzdame Laura erhörte. Seine Ex, die kleine Schnapsdrossel Evi (Martina Herzberger) will das Feld nicht sang- und klanglos räumen. So richtig undurchsichtig wird es schließlich, als auch noch Marie aus Paris (Chiara Herzberger) auftaucht. Für das köstliche Schauspiel gab es lang anhaltende Ovationen.

»Weihnachten ohne Schnee, das ist wie Christstollen ohne Puderzucker«, meinte Gesangverein-Ehrenvorsitzender Jürgen Thiele. Zumindest visuell wurde mit »Leise rieselt der Schnee« die weiße Pracht ins Kulturzentrum geholt. Gesungen wurde dieser Klassiker vom gemischten Chor der »Heiterkeit-Sängerkranz«, der zuvor mit »Herrlich ist der Himmel blau« den kurzweiligen Abend eröffnete. »Joyful noise« gefiel zunächst mit einem französischen Weihnachtslied und danach mit »Do you wanna build a snowman« (Frozen). Bei diesem zweistimmigen Vortrag hatte Bettina Kühn, Leiterin der beiden Chöre, im Jugendchor mitgesungen.

Im Anschluss an das Bühnenstück ehrte Thiele für 30-jährige Mitwirkung in der Theatergruppe »spät dran« die Regisseurin Evelyn Müller. Zuverlässigen Dienst in der »Flüsterkiste« leistete Birgit Weber, zuvor in den Proben auch Sandra Stephan.

Bevor die Bühne bei der Zweitaufführung am 3. Januar (14 Uhr) erneut der Theatergruppe gehört, werden der Chor Felicita und der Jugendchor »Joyful noise« die Gäste auf einen amüsanten Nachmittag einstimmen. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet wird wiederum bereitstehen. Der Eintritt kostet 10 Euro, Kinder bis zwölf Jahre zahlen die Hälfte. Karten sind an der Tageskasse erhältlich.

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Artikel vom 28.12.2015 - 15.04 Uhr
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