Sachlicher Schlagabtausch mit wenigen Übereinstimmungen
Buseck (rüg). Einen sachlichen Umgang bescheinigte Moderator Dr. Andreas Emmerich den beiden Kontrahenten, »aber anscheinend keine Übereinstimmung«: In der Podiumsdiskussion zur Bürgermeister-Direktwahl am 27. September stellten sich am Donnerstagabend Amtsinhaber Erhard Reinl (Freie Wähler) und Herausforderer Norbert Weigelt (SPD) den Fragen des Journalisten und der Bürger im Großen-Busecker Kulturzentrum.
Den Kandidaten auf den Zahn gefühlt: Amtsinhaber Erhard Reinl (rechts), SPD-Herausforderer Norbert Weigelt (links) und Moderator Dr. Andreas Emmerich. (Foto: rüg)
Nach 2003 treten Reinl und Weigelt zum zweiten Mal gegeneinander an.
Wichtigste Kritikpunkte des Sozialdemokraten waren der Vorwurf einer stiefmütterlichen Behandlung örtlicher Betriebe und Handwerker bei der Vergabe von Aufträgen durch die Gemeinde, die Höhe der Mittel für den Kindergartenneubau in Großen-Buseck (2,2 Millionen Euro) und die Tatsache, dass es zwar genügend Baugrundstücke in Buseck gebe, diese aber zu teuer seien.
Reinl verwies auf die in den Jahren seiner Amtszeit erreichten Gewerbeansiedlungen und die Erfolge in der Kinder- und Jugendpolitik (ausführlicher Bericht folgt).