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Ortsbeirat: Verkauf der Brandsburgscheune aussetzen

Artikel vom 01.02.2012 - 17.38 Uhr

Ortsbeirat: Verkauf der Brandsburgscheune aussetzen

Buseck (rüg). Eine unerwartete Wendung nahm am Dienstagabend im Alten-Busecker Ortsbeirat die Diskussion um den Verkauf der Brandsburgscheune. Der soll nun, geht es nach dem örtlichen Gremium, bis Ende September ausgesetzt werden.

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Die Brandsburgscheune in Alten-Buseck: Der Ortsbeirat sprach sich nun dafür aus, einen Verkauf bis Ende September auszusetzen und zunächst mit den Bürgern über ein Nutzungskonzept und dessen Fördermöglichkeiten nachzudenken. (Foto: Geck)
Eigentlich stand die Abstimmung über die Änderung des Bebauungsplanes »Ortslage Alten-Buseck« auf dem Programm, die Basis für eine Veräußerung wäre. Doch fand am Ende ein Antrag der SPD-Vertreterin Inge Veit einmütige Zustimmung, der vorsieht, den Verkauf bis zum 30. September dieses Jahres auszusetzen und mit Beteiligung der Bürger neue Nutzungsmöglichkeiten zu erarbeiten und Informationen über mögliche Fördergelder einzuholen.

Der Besprechungsraum in der Brandsburg war voll besetzt, denn nicht nur die Mitglieder des Ortsbeirats und andere Mandatsträger hatten sich eingefunden, sondern auch einige Bürger, die ihrem Unmut über die Verkaufsabsichten Luft machten. Interesse hatte der Gemeindebrandinspektor und Beigeordnete Frank Müller bekundet, der hier neuen Wohnraum schaffen will.

Vor der Diskussion übergab Kai-Uwe Klinker eine Liste mit rund 400 Unterschriften gegen den Verkauf der denkmalgeschützten Scheune. Der Ortsbeirat habe sich im Dezember für einen Verkauf entschieden, weil er der Meinung sei, zu wissen, was das beste für die Bürger ist. Die 400 Unterschriften allerdings zeigten, dass es auch Bürger gebe, die anderer Meinung sind, so Klinker.



»Bürger für Erhalt der Scheune«



Gegenüber der GAZ sagte Klinker, »uns geht es viel zu schnell mit dem Verkauf«. Außerdem sollten zunächst auch die Bürger eingebunden werden. Dies sei aber nicht geschehen. Die Brandsburg und die Scheune gehörten zusammen, seien Teil eines ehemaligen herrschaftlichen Anwesens. Allerdings müsse für eine öffentliche Nutzung auch ein Konzept angeboten werden. Das müsse jedoch von den Bürgern kommen.

Es gebe viele Unterschriften gegen den Verkauf und viele offene Fragen, beispielsweise, was das Grundstück kosten soll, erklärte Inge Veit. Den Bürgern sei wichtig, dass die Scheune erhalten bleibt. Dafür müsse man auch die Fördermöglichkeiten klären.



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Artikel vom 01.02.2012 - 17.38 Uhr
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