Buseck (dob). 49 Vereinsabende wurden vom Kultur- und Dorfverschönerungsverein Trohe im vorigen Jahr veranstaltet. Das ist eine stolze Zahl, zumal die Treffen jeweils von durchschnittlich 16 Mitgliedern besucht werden, berichtete Vorsitzender Fritz Kwiatkowski während der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Vereinsheim.
Das »Inselchen«, eine kleine Anlage mitten im Dorf, führt schon seit einiger Zeit ein »Schattendasein«. Trotz der Rückschläge durch Vandalismus will der KDVV das Fleckchen verschönern und wieder neu bepflanzen. (Foto: dob)
Die Unterhaltung wird dabei im heimischen Dialekt geführt, das heißt, man unterhält und diskutiert in der Mundart, wie sie im Busecker Tal gesprochen wird. Für die Besucher, die den Dialekt nicht beherrschen oder verstehen, werden Aussprache und Bedeutung erklärt. Auf diese Weise trägt der KDVV dazu bei, dass die »Moddersproch«, das »Troher Platt«, nicht in Vergessenheit gerät.
Auch auf anderen Gebieten ist der KDVV aktiv, denn er unterhält außer seiner Freizeitanlage mit Vereinsheim und Grill-Blockhaus jetzt auch wieder die im Ort aufgestellten Blumenkästen. Auch das »Inselchen« wird sich zur 800-Jahr-Feier wieder im Blumenschmuck präsentieren.
Das Gelände am Vereinsheim wurde 2009 bei mehreren Arbeitseinsätzen von Laub und Unrat befreit und gepflegt. Die Holzverkleidungen an den Decken der Toiletten mussten neu befestigt werden. Die Brüstung der Pergola war mutwillig beschädigt worden und musste repariert werden. Die erweiterte Pergola wurde mit einem Dach versehen, der »Stern« am Dach des Vereins entfernt und ein Balken als Unterzug mit der erweiterten Pergola verbunden.
Das »Inselchen« - dort stand früher das Backhaus - wurde gesäubert und bepflanzt, jedoch haben Unbekannte in der Zwischenzeit schon wieder einige Pflanzen herausgerissen. Der Bauwagen dient als Lagerraum und musste mit Bitumenbahn abgedichtet werden. Die Küche bekam neuen Spülarmaturen. Die Grillhütte wird seit Jahren der evangelischen Behindertenseelsorge zur Verfügung gestellt, und das soll auch in Zukunft so bleiben.
Mit 39 Teilnehmern war auch die Fahrt nach Erbach-Haisterbach im Odenwald wieder ein voller Erfolg. Bei der sich anschließenden Fahrt mit einem Planwagen kamen auch die Zusammenhänge von Krankheitsbildern in der Wald- und Forstwirtschaft zur Sprache. Großen Zuspruch fand auch eine Bootsfahrt auf der Lahn.