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Hallenbad Buseck soll Hallenbad bleiben

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Artikel vom 25.09.2014 - 20.00 Uhr

Hallenbad Buseck soll Hallenbad bleiben

Buseck (rüg). Um höhere Kosten ging es im Busecker Haupt- und Finanzausschuss (HFA) auch beim Thema »Sanierung des Hallenbades«. Dazu war Architekt Andreas F. Bremer anwesend, um den aktuellen Stand der Arbeiten und die Gründe der Kostensteigerung zu erläutern.

Hallenbad Buseck soll Hallenbad bleiben
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Die Süfassade des Hallenbads (Symbolfoto).
© siw
250 000 Euro sollen nach Empfehlung des HFA (wie auch schon in den beiden Ausschüssen am Montag beschlossen, wir berichteten) zusätzlich zur Verfügung gestellt werden, da sich weniger bei den baulichen Maßnahmen als vielmehr bei Elektro-, Sanitär- und Heizungstechnik neue Sachstände ergeben hätten.

Bremer sprach von schlechten Unterlagen zur Bestandslage. So habe man viele Probleme erst erkennen können, als die entsprechenden Bereiche des Gebäudes geöffnet worden waren. Insbesondere die Elektrotechnik habe gravierende Defizite bei der damaligen Installierung ergeben.

Ob, wie es Bürgermeister Reinl am Montag formulierte, damit das »Ende der Fahnenstange« erreicht ist, wollte der Architekt nicht vorhersagen. Auch die Ablaufrinne sei schadhaft. Man habe Undichtigkeiten und daraus folgende Wasserverluste auf mindestens fünfeinhalb Metern festgestellt. Nun werde Stück für Stück weiter geprüft: »Das ist ein bisschen wie Jugend forscht«, so Bremer. Insgesamt habe man aber bei den reinen Baugewerken die Kosten bisher durch »Verschiebungen« im gesetzten Rahmen halten können.

Zur Abstimmung stand erneut ein Änderungsantrag von Willy Jost (SPD): Die Bürgermeistervorlage, wonach an der Südfassade ausschließlich eine »Wärmedämmung und Fassadendichtigkeit« vorgesehen ist (Variante 4: 37 400 Euro), sollte abgelehnt werden und dafür eine Öffnung der Fassade erfolgen, um den Außenbereich im Sommer als Liegewiese nutzen zu können. Zu bevorzugen sei Variante zwei (Verglasung mit doppelflügeliger Tür für 179 000 Euro), alternativ Variante drei (Tür, seitliche Verglasung, Windfang, Durchschreitebecken für 113 500 Euro). Dies lehnten sieben Ausschussmitglieder ab, nur Jost stimmte dafür, es gab eine Enthaltung.

»Bei Freibad blutige Nase geholt«

Heinz Seibert (CDU) meinte, bei Variante 3 seien die rund 70 000 Euro mehr (gegenüber der kleinsten Variante 4) für »nur eine Tür« ziemlich viel. Bremer erklärte, dass das dabei vorgesehene Durchschreitebecken, mit dem man Verschmutzungen innerhalb des Bades verhindere, den deutlichsten Kostenfaktor bei dieser Variante ausmache, da es an die Technik angeschlossen sein müsse.



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Artikel vom 25.09.2014 - 20.00 Uhr
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