Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Buseck »

Großen-Buseck: Anger 10 als Mehrgenerationenhaus?

  Anzeige

Artikel vom 12.08.2011 - 22.00 Uhr

Großen-Buseck: Anger 10 als Mehrgenerationenhaus?

Buseck (rüg). Eine Ortsbesichtígung am Montag vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses soll den Busecker Kommunalpolitikern mehr Informationen über die Weiterführung der Einfachen Stadterneuerung in Bezug auf die Gebäude Anger 1 (Thal’sches Rathaus) und Anger 10 (ehemalige Synagoge) bringen.

DSC_0460_130811_4c_1
Lupe - Artikelbild vergrössern
Die ehemalige Synagoge am Anger 10 in Großen-Buseck: Nach den Vorstellungen der Planer könnte hier im Rahmen der Einfachen Stadterneuerung ein Mehrgenerationenhaus entstehen. (Foto: rüg)
So vereinbarten es die drei Parlamentsausschüsse (Soziales, Bauen, Finanzen) am Donnerstagabend in ihrer gemeinsamen Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Trohe. Daher gab es noch keine Empfehlung in der Sache, über die die Gemeindevertretung am kommenden Mittwoch, 17. August, um 18.30 Uhr im Kulturzentrum befindet.

Geschäftsführer Wolfgang Isack und Architektin Anita Broghammer-Conrads von der Gesellschaft für Städteentwicklung und Städtebau (GSW) in Worms stellten das Konzept für den Abschluss der Stadterneuerung vor. Für 2010 erhalte die Gemeinde letztmalig 614 000 Euro Förderung. Mit Restmitteln aus 2009 stünden somit 814 000 Euro zur Verfügung. Von diesen seien aber wiederum 200 000 gebunden.

Die Kosten für die beiden Gebäude schätzt die GSW auf 750 000 Euro für Anger 10 und 300 000 Euro für Anger 1. Da im Zusammenhang mit dem Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses 70 000 bis 100 000 Euro anfallen dürften, hätte man 500 000 Euro Städtebaufördermittel für den Anger 10 zur Verfügung. Die restlichen 250 000 Euro müsste die Gemeinde über ihren Haushalt zuschießen. Die Veräußerung des alten Feuerwehrgeländes für Wohnbauzwecke dürfte allerdings gut 200 000Euro einbringen, so Isack. Bei der Sanierung des Thal’schen Rathauses müsse man darauf drängen in ein Nachfolgeprogramm der Einfachen Stadterneuerung zu kommen oder sich um Mittel aus dem Denkmalschutzprogramm bemühen.

Durchgreifende Sanierung notwendig

Broghammer-Conrads erläuterte die vorgeschlagenen Maßnahmen der Sanierung. Die ehemalige Synagoge könnte zum Mehrgenerationenhaus umgebaut werden – mit Café, Seniorentreff, Eltern-Kind-Treff, Ausstellungsräumen usw. Die derzeitige Mieterin könne in ihrer Wohnung bleiben, müsste allerdings für die Phase der Dachsanierung kurzzeitig ausziehen.

Der Anger 10 sollte rückseitig einen ebenerdigen, barrierefreien Eingang mit Aufzug erhalten, Sanitär- und zwei Mehrzweckräume. Das Erdgeschoss könnte für multifunktionale Zwecke umgebaut werden, beispielsweise für ein Café mit Außenbewirtschaftung. Das Dachgeschoss könnte dem Heimatverein als Lager dienen. Notwendig sei in jedem Fall eine durchgreifende Sanierung.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 12.08.2011 - 22.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang