Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Buseck »

Bürgerhaus Oppenrod: Auch Teilzeitbetrieb ermöglichen

Artikel vom 03.08.2012 - 21.00 Uhr

Bürgerhaus Oppenrod: Auch Teilzeitbetrieb ermöglichen

Buseck (rüg). Die Formulierung »schnellstmöglich« charakterisiert die Dringlichkeit, die die Oppenröder in dieser Angelegenheit sehen: Das Bürgerhaus soll zum nächst möglichen Zeitpunkt neu verpachtet werden, damit es als bewirtschafteter Dorfmittelpunkt gerade auch für die Vereine erhalten bleibt.

rueg_BGH_Oppenrod_040812_4c_1
Lupe - Artikelbild vergrössern
Schnellstmöglich zu verpachten: das Bürgerhaus in Oppenrod. (Foto: rüg)
Am vergangenen Dienstag hatten sich der Gemeindevorstand, vertreten durch Bürgermeister Erhard Reinl und den Ersten Beigeordneten Wolfgang Schäfer, mit dem Ortsbeirat getroffen, um die Ausschreibung auf den Weg zu bringen. Dieses Treffen war bei der Bürgerversammlung vor gut einer Woche vereinbart worden (die Gießener Allgemeine berichtetete am 27. und 28. Juli).

Inhalt: Verpachtung soll schnellstmöglich geschehen. Die Ausschreibung selbst wird am kommenden Freitag in den gemeindlichen Bekanntmachungsblättern und am darauf folgenden Samstag in den Tageszeitungen veröffentlicht. Auch in den Gemeindeblättchen von Reiskirchen und Fernwald soll eine Veröffentlichung erfolgen. Bewerbungen sollen bis zum 31. August abgegeben sein.

Auch ein Teilzeitbetrieb soll möglich sein, erklärte Bürgermeister Reinl auf Anfrage der GAZ. Diese Forderung war in der Bürgerversammlung laut geworden. Versammlungsleiter Norbert Weigelt hatte die Befürchtung ausgesprochen, dass ein Wirt in Oppenrod alleine aus dem Orts selbst heraus es schwer hat, sich zu behaupten. Daher war von Versammlungsteilnehmern auch eine Teilzeitlösung ins Gespräch gebracht. Bürgermeister Reinl wies jedoch darauf hin, dass es sich um die einzige Gaststätte in einem Ort mit 1100 Einwohnern handele. Aufgrund der öffentlichen Diskussion um den Weiterbetrieb des Bürgerhauses habe sich bislang allerdings noch kein Interessent gemeldet.

Dies bestätigte auch die stellvertretende Ortsvorsteherin Renate Renger, die ebenso wie Reinl die Sitzung als sehr konstruktiv bezeichnete. Man habe die Ausschreibung gemeinsam auf den Weg gebracht. Für Montag, den 13. August, ist ein Treffen des Ortsbeirats mit Vereinsvertretern geplant. Dann werde man über den »Plan B« beraten: Sollte sich kein Interessent für die Verpachtung melden oder ein Vertrag scheitern, ist als zweite Lösungsmöglichkeit eine Bewirtschaftung des Bürgerhauses durch die Vereine angedacht.

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 03.08.2012 - 21.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang