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Ausbildungsoffensive an der IGS auch dieses Jahr ein voller Erfolg

Artikel vom 11.11.2009 - 21.40 Uhr

Ausbildungsoffensive an der IGS auch dieses Jahr ein voller Erfolg

Buseck (pm). Zum dritten Mal fand kürzlich die »Ausbildungsoffensive« an der Gesamtschule Busecker Tal statt. 63 Schüler absolvierten in den Herbstferien einen freiwilligen Praktikumstag in einem Betrieb, einer Behörde oder in einem Geschäft in den Gemeinden Buseck, Reiskirchen und der Stadt Gießen. Dies sei etwas Besonderes, ist die Stufenleiterin Brigitte Meckel-Jung überzeugt.
Insgesamt waren über 50 Arbeitgeber bereit, Jugendlichen der achten Jahrgangsstufe einen oder mehrere Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage war größer als erwartet, sodass noch nachträglich Betriebe ins Boot geholt werden mussten. Das Organisationsteam hatte über mehrere Wochen alle Hände voll zu tun, um allen Wünschen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.

Die Jugendlichen konnten wichtige Eindrücke zum Berufsalltag sammeln, zumal Berufsorientierung im achten Schuljahr besonders im Mittelpunkt des Projektunterrichts steht. Hier heißt das Thema: »Schüler gründen eine Firma«. Um eine bestimmte Arbeitsstelle in diesem Schülerbetrieb zu erhalten musste unter anderem eine Bewerbung geschrieben und ein Bewerbungsgespräch geführt werden.

Die Idee einer Ausbildungsoffensive wurde in der Busecker Jugendoffensive geboren und gemeinsam mit den Jugendpflegern aus Buseck und Reiskirchen und der Schulleitung 2007 entwickelt. Die Bürgermeister Erhard Reinl (Buseck) und Holger Sehrt (Reiskirchen) hatten die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Das Schnupperangebot in die Berufswelt hat nach einer Auswertung bei den beteiligten Jugendlichen gute Ergebnisse erzielt. Es wurde ein Fragebogen entwickelt, den die Schüler ausgefüllt haben. Neun Fragen galt es zu beantworten. So stand im Mittelpunkt, ob sich die Jugendlichen ein Bild von dem jeweiligen Beruf machen konnten. Dies haben alle durchweg sehr positiv bestätigt.

Ebenso konnte vor Ort bei der Mehrheit der Praktikanten das Interesse am Beruf geweckt werden. Alle konnten die Arbeitsabläufe verstehen und bezeichneten das Angebot als eine gute Entscheidungshilfe für das anstehende 14-tägige Praktikum im Juni 2010. Auch die Auswahl der Plätze kam gut an. Besonders erfreulich war, dass die Praktikanten viele Fragen an ihre »Chefs« richten konnten. Dies sei neben allen anderen Rückmeldungen ein dickes Lob an die Betriebe, die die Plätze zur Verfügung gestellt haben. Stolz hefteten die Schüler ihre Praktikumsbestätigung und manche sogar einen ausgefüllten Bewertungsbogen in ihren Berufswahlpass. Die Initiatoren sind sich einig, dass diese Maßnahme auch im nächsten Herbst stattfinden soll.

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Artikel vom 11.11.2009 - 21.40 Uhr
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