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1300-Euro-Spende für Menschen in Not

Artikel vom 09.10.2009 - 21.15 Uhr

1300-Euro-Spende für Menschen in Not

Buseck (siw). Sehr erfreulich war das Ergebnis, und überwiegend positiv waren auch die Erfahrungen ausgefallen, auf die die Konfirmanden aus Alten-Buseck und Trohe bei ihrer zweiwöchigen Sammelaktion zurückblicken können. Die Spende in Höhe von 1300 Euro wurde dieser Tage im Beisein von Pfarrer Thomas Leimbach an den Leiter des Diakonischen Werkes Gießen, Holger Claes, übergeben und soll der Beratungsarbeit der Diakonie für Menschen in Not zugute kommen.
Holger Claes, Leiter des Diakonischen Werks Gießen, bedankte sich herzlich für die Spende der Konfirmanden aus Alten-Buseck und
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Holger Claes, Leiter des Diakonischen Werks Gießen, bedankte sich herzlich für die Spende der Konfirmanden aus Alten-Buseck und Trohe; rechts Pfarrer Thomas Leimbach. (Foto: siw)
Im Vorfeld der Sammelaktion war die Arbeit des Diakonischen Werkes im Konfirmationsunterricht vorgestellt worden. Obwohl Deutschland ein sehr reiches Land ist, gibt es eine wachsende Armut. Die Zahl der Menschen, die nicht aus eigener Kraft für sich und den Unterhalt ihrer Familie aufkommen können, wird größer. Betroffen hiervon sind auch Kinder. Armut wird vererbt: Arme Eltern haben arme Kinder, die wiederum zu armen Eltern werden, so die Erkenntnisse der Jugendlichen.

Die Beratungsstellen des Diakonischen Werks stehen Betroffenen in dieser Situation mit fachlicher Beratung bei. Claes berichtete von den vielfältigen Betätigungsfeldern der Diakonie und fragte nach den Erlebnissen, die die Konfirmanden bei ihrer Sammlung gemacht haben. Diese wurden als überwiegend positiv geschildert.

Nur einmal sei eine Gruppe an der Eingangstür einer Villa mit den Worten »wir haben kein Kleingeld zu Hause« abgewimmelt worden, und in einem anderen Fall habe eine ältere Dame mit dem Stock gedroht und die jugendlichen Spendensammler weggejagt.

»Die meisten Leute waren aber freundlich und etliche hielten sogar ein Schwätzchen mit uns«, berichteten die Konfirmanden. Der Spaß an der wohltätigen Sache überwog, und mit dem Ergebnis sind alle sehr zufrieden.

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