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Vor allem Verkehrsfragen beschäftigen in Fellingshausen

Artikel vom 21.08.2010 - 15.00 Uhr

Vor allem Verkehrsfragen beschäftigen in Fellingshausen

Biebertal (m). »Wo drückt der Schuh - die Freien Wähler hören zu« - der erste Stammtisch der FW Fellingshausen fand eine Handvoll Gäste: »Es war ein Anfang und es soll ein Angebot bleiben«, sagte Helmut Mattig, Mitinitiator dieser Idee, der sich gemeinsam mit Ortsvorsteher Rudi Gerlach über die Resonanz, vor allem aber das Ergebnis, freute.
Natürlich waren auch viele FWGler mit dabei, an der Spitze die Fraktionsvorsitzende Inge Mohr. Es entwickelte sich eine an der Sache orientierte, offene und auch herzlich-lockere Gesprächsrunde im Landgasthof »Zum Dünsberg«.

»Ein solches Angebot ist uns wichtig, um das Ohr am Puls des Bürgers zu haben«, so Mattig. Es überwogen die Themen, die mit dem Straßenverkehr zu tun haben: beispielsweise die Verkehrssituation in der Helenenstraße. Da wurde kritisiert, dass insbesondere morgens die Strecke als Abkürzung genutzt und deutlich höhere Geschwindigkeiten gefahren würden als die zulässigen 30 km/h. Mehr Kontrollen wurden für nötig erachtet, und es kam auch der Vorschlag, diese Straße durch Beschilderung nur für Anlieger zugänglich zu machen. Auch das Parken sollte beordnet werden, da mittags, nach dem zeitlich befristeten Haltverbot wegen der Schulbusse, durch massives Parken keine Rettungswege mehr frei seien.

Parkprobleme werden auch in der Rodheimer Straße gesehen. Seit Jahren ist da halbseitiges Gehwegparken in vielen Bereichen erlaubt. Die Gehwege sind ausreichend breit, die Straße, eine klassifizierte Kreisstraße, ebenfalls und zudem noch gut ausgebaut und sehr übersichtlich. Das verleitet zu hohen Geschwindigkeiten. Dieser Missstrand und die parkenden Fahrzeuge, die zum Teil noch auf der Fahrbahn stehen, erschwerten das Queren der Straße, hieß es. Im Bereich der Grundschule befindet sich eine Fußgängerschutzanlage, die eine sichere Überquerung ermöglicht. In südlicher Richtung, Ortsausgang Richtung Rodheim ist meist mehr Fußgängerverkehr, da sich dort der Einkaufsmarkt und ein Dienstleistungszentrum befinden. Über eine Querungshilfe sollte nachgedacht werden, so der Vorschlag.

Auch die Pflanzbeete im Dorf beschäftigten die Runde. Die Gemeinde solle sich um Patenschaften durch die Anwohner bemühen, um so kostengünstig den Pflegeaufwand zu organisieren.

Die anstehende Kürzung von Fördermitteln für die Gemeinde und die politische Diskussion zur finanziellen Beteiligung der Vereine bei deren Nutzung der Sportstätten erregte ebenfalls die Gemüter. Das sei ein falscher Denkansatz. Die Vereine leisteten gute Jugendarbeit und dies müsse man anerkennen, aber nicht in Form von zusätzlichen finanziellen Belastungen, hieß es.

Ein anderes Thema, mit dem sich auch der Ortsbeirat schon häufiger befasst hatte, war der Ruf nach einem zentralen Schredderplatz für Biebertal. Vorschlag: im Radfeld bei Bieber. Zu festgelegten Zeiten müsse es möglich sein, Schnittgut dort abzugeben. Die Aufsicht könnte ebenfalls ehrenamtlich erfolgen.

Eine Stimme erhob sich gegen den zunehmenden Bewuchs von Schwarzdornhecken am Rasenplatz an der Großsporthalle Biebertal. Wenn bei Fußballspielen Bälle dort landeten, seien diese nicht nur schwer zu finden, sondern oftmals auch durch die Dornen zerstochen und damit unbrauchbar. Die Kosten für einen Lederball lägen bei über 100 Euro. Zum Schluss blickte der FWG-Stammtisch noch einmal voraus: 2013, dem Jahr, in dem sich der Stromanschluss für Fellingshausen zum 100. Mal jährt. Das könnte ein interessantes Thema für das Brunnenfest im Jahr 2013 sein.

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Artikel vom 21.08.2010 - 15.00 Uhr
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