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Neuer Psychomotorikraum der Georg-Kerschensteiner-Schule

Artikel vom 05.03.2010 - 18.52 Uhr

Neuer Psychomotorikraum der Georg-Kerschensteiner-Schule

Biebertal (pm). Mit Stolz stellte wurde in der Georg-Kerschensteiner-Schule in Rodheim ein neuen Psychomotorikraum vorgestellt, Sechs mal 14 Meter groß ist der Raum mit bunten Farben und buntem Gerät ausgestattet. Der Raum ist in drei Themenbereiche aufgeteilt.
Christian Engler ist in der Bewegungsbaustelle aktiv.	(Foto: mo)
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Christian Engler ist in der Bewegungsbaustelle aktiv. (Foto: mo)
Ein großer Motorikbereich ist mit einer frei im Raum stehenden Holzkonstruktion versehen. Das integrierte Schienensystem erlaubt Befestigungen von Schaukeln, Plattformen und Sprossenwand. Auch eine Kletterwand wurde angebracht. In einem weiteren Bereich können die Kinder gestalterisch tätig sein und Schaukeln, Brücken, schiefe Ebenen, Türme, Hütten und mehr bauen; zudem gibt es Sitzecken für Rollenspiele. Sinnesschulungen und Behutsamkeitsübungen, um gezielt Tasten, Riechen, Hören und Wahrnehmen zu können, sind vorgesehen. Schulleiter Rolf Beyer und die beiden Kollegen Siggi Mörtl (Sportlehrer und in Psychomotorik ausgebildet) sowie die Sonderschullehrerin und ausgebildete Motopädagogin Petra Zinn: »Wir wollen diesen Raum zukünftig sehr intensiv für unsere pädagogische Arbeit nutzen«.

Der Schwerpunkt befindet sich dabei im gezielten und professionellen Fördern der Schüler für den Aufbau von positiver und selbstbewusster Lebensgestaltung«. Hannelore Immel, die eine Praxis für Psychomotorik und Motologie in Gießen betreibt, galt Dank für ihre Bereitschaft, die Einrichtung des Raumes fachlich zu begleiten. Immel wird auch weiter als Kooperationspartnerin zur Verfügung stehen. Geplant sind interne Fortbildungen und kollegiale Fallbesprechungen. Auch die AWO Hessen-Süd, die an der GKS als Arbeitgeber für die Jugendsozialarbeit zuständigt ist, hat bereits ihr Interesse angekündigt, im Bereich Körperschema sowohl präventiv als auch therapeutisch die Ich-Sozial- und Materialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Psychomotrikraum zu stärken. Weitere Vernetzungen mit Ergotherapeuten aus der Region sind für die Zukunft vorstellbar. Der Förderverein der GKS hat bereits sein Interesse angekündigt, die gesellschaftlich hochrelevante Arbeit der GKS zu unterstützen und damit die besonderen Möglichkeiten einer Förderschule langfristig zu etablieren. Die Kosten für die Ausgestaltung des Psychomotorikraumes in Höhe von 25 000 Euro stammen großteils aus dem Sonderinvestitionsprogramm Hessen 2009. - Die zusätzliche Ausstattung wie die fest installierte Kletterwand wurde von der Firma Schunk in Heuchelheim mit einer großzügigen Spende für die »bewegte Schule« finanziert. Allen, die an der gelungenen Gestaltung des neuen Psychomotorikraumes beteiligt waren, gilt der Dank des Schulleiters.

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