Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Biebertal »

Gardemärsche, freche Reden, viel Musik

Artikel vom 06.02.2012 - 06.13 Uhr

Gardemärsche, freche Reden, viel Musik

Biebertal (ws). Die »Schowwernäcker« krönten die Rodheimer Fastnacht kurz vor Mitternacht mit ihrem gekonnt präsentierten »Dark-Glow-Dance«, einem Schwarzlicht-Tanz der Superlative. Die Einstudierung hatten Rolf Giebenhain und Julia Haitsch, die auch die choreografische Umsetzung besorgte, übernommen.

sued_SKGRodheim2094_ws_0_4c_1
Lupe - Artikelbild vergrössern
Als Hippies nahmen Frank Crombach und Steffen Failing das Ortsgeschehen unter die Lupe.
Präsident Steffen Failing steuerte mit seinen Elferratsmannen das Narrenschiff der Rodheimer Fastnacht sicher durch die närrischen Wogen, die im Bürgerhaussaal während des mit viel Humor und Kreativität gespickten spritzigen Programms immer wieder aufbrandeten.

Mit einem dreifach donnernden »Roerem Helau« hatte der Präsident das 250-köpfige närrische Volk in der Narrhalla begrüßt. Erstmals begleiteten der Elferrat und das Publikum Failing, der den Song »Wie ein Tiger schleicht der Römer durch das Bürgerhaus« präsentierte. Die Gardeformation »White Spirits« begeisterte mit ihrem ihrem Gardemarsch (Einstudierung Jennifer Matiasch). Anschließend brachte das Kinderballett einen »Hexentanz« (Einstudierung Nina Crombach/Eileen Bremer) dar.



Dynamische Teenies



Als »Nörglerin« ließ »Füchsin« Marion Kleist einige männerfeindliche Einwürfe vom Stapel. Mit aufwändig gearbeiteten Kostümen kam »Projekt 2« (Einstudierung Carmen Schmitt) unter dem Motto »Wahrheit oder Pflicht im Zauberwald« aufs Parkett. Henry »Käpt’n« Erler und Youri »Spucki« Failing begeisterten mit ihrer Parodie auf das »Traumschiff Surprise« (Einstudierung Sabine Erler und Conny Failing). Dynamisch kam die SKG-Garde in ihrem weiß-blauen Kostümen mit ihrem Gardemarsch aufs Parkett (Einstudierung Katharina Abrie). Geernot und Ute Jaczkowski präsentierten sich als streitendes Ehepaar und reizten die Lachmuskeln. Einen musikalischen Höhepunkt setzte das Quintett »Hör zu«. Svenja Keller, Aleksandra Bender, Steffi Römer, Eileen Bremer und Nina Lugner zauberten eine berauschende »Après-Ski-Party« in die Narrhalla mit dem Bühnenbild des Gail’schen Parks mit Villa, Weinberg, Uhrentürmchen und einer frivol gekleideten Füchsin. Die Narrenkappe in den SKG-Farben thronte auf dem Vollmond. Das Bild schufen Malermeister Michael Gombert und Sven Richtert. Der Elferrat hatte eine neue »Gail’sche Mauer« kreiert, hinter der er Platz genommen hatte. Für Licht und Technik zeichnete Norbert Giwasda, für die Beschallung Eberhard »Ebbo« Günther verantwortlich.

Nach der Pause kamen »Crombi und Vatti« (Frank Crombach und Steffen Failing) als bekiffte Hippies auf die Bühne und glossierten im Zwiegespräch das Ortsgeschehen. Bei der Bürgermeisterwahl habe es zwei »gefühlte« SPD-Kandidaten geben. In Rodheim gebe es bei Platte Gerda und Lappe Schuster nichts mehr zu kaufen. Der Hundeschiss müsse in Beuteln eingepackt werden und im Rahmen der »Pferdesteuer« müsse ein Pferdeäpfelsack her. Weil die Feuerwehr in »Dreihausen« mit fünf Pumpen beim Hochwasser das Wasser wieder in den Bieberbach gepumpt habe, sei die Blutegelzucht abgesoffen, aber die Blutegel wohlauf. Auch einige Elferratsmitglieder kamen ob ihrer Verfehlungen nicht ungeschoren davon.

Die Teenie-Garde »Blue Spirits« erfreute mit ihrer dynamisch-tänzerischen Einlage. Isabel Göhl präsentierte sich mit viel Humor als neureiche Erbin ohne jegliche Etikette und berichtete, dass sie im Laden von Lappe Schuster ein Juweliergeschäft einrichten wolle. Die Gruppe »Hypnotics« ließ das Zeitalter des Wanderzirkusses wieder aufleben. Jens Prinz aus Vetzberg als Gino reizte die Lachmuskeln des närrischen Publikums in feinstem italienischem Akzent.

Einen musikalischen Höhepunkt setzte die 14-köpfige Gesangsformation »Hösseträjer«. Sie marschierte zum Song »Hösseträjerzeit« ein, brachte ein Udo-Jürgens-Medley, »Oh happy day« mit Steffen Failing als Solist, ein Schunkelpotpourri sowie ein »Kölner Medley« (Solist Akki Schütz) auf die Bühne und heizte dem Publikum mit »I sing a Lied für Di« von DJ Ötzi ein. Manfred Mandler begleitete die Gruppe am Klavier, Kalli Ruppert am Schlagzeug, Horst Trautmann an der Gitarre und Jörg Schlierbach mit der Mini-Tuba. Die SKG-Garde zeigte ihr Können mit dem Showtanz »Burlesque« (Einstudierung Sandy Herzmann und Aleksandra Bender). Um Mitternacht setzten die »Schowwernäcker« mit ihrem »Dark-Glow-Dance« ein weiteres Highlight. Das große Finale brachte die bunte Vielfalt des närrischen Treibens noch einmal vollends zur Geltung.

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 06.02.2012 - 06.13 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang