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Biebertal: SPD nominiert Ute Koch

Artikel vom 27.08.2010 - 23.24 Uhr

Biebertal: SPD nominiert Ute Koch

Biebertal (hjp). Mit eindrucksvoller Mehrheit ist die Alsfelderin Ute Koch von der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereines Biebertal zu dessen Kandidatin für die Bürgermeisterwahlen Ende kommenden Jahres nominiert worden. Koch erhielt 43 der abgegebenen 47 Stimmen, vier Mitglieder des Ortsvereins enthielten sich der Stimme. Sie tritt damit im Herbst 2011 gegen Amtsinhaber Thomas Bender an.
Gratulierten Ute Koch (3. von links):  Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD-Landesvorsitzender), Peter Pilger (Ortsvereinsvorstand), Ang
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Gratulierten Ute Koch (3. von links): Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD-Landesvorsitzender), Peter Pilger (Ortsvereinsvorstand), Angelika Götz (Ortsvereinsvorstand), Lars Crombach (Ortsvereinsvorsitzender) und Gerhard Merz (Landtagsabgeordneter). (Foto: hjp)
Zuvor hatte sich die in Frankfurt geborene Architektin und derzeit in der Bauaufsicht und Stadtplanung bei der Stadtverwaltung Alsfeld beschäftigte 46-Jährige den Biebertaler SPD-Mitgliedern vorgestellt. Die Mutter zweier fast erwachsener Kinder sei sich der schwierigen Aufgabe als Bürgermeisterin vor allem in einer Zeit der knappen Kassen durchaus bewusst.

Aber als Mitarbeiterin einer Stadtverwaltung, die nahezu pleite sei, habe sie gelernt, Projekte auch mit nur knappen finanziellen Mitteln verwirklichen zu können. Zudem habe sie auf ehrenamtlicher Basis zahlreiche Projekte ohne großes oder gar kein Budget mit auf den Weg des Erfolgs bringen können. »Wenn kein oder nur wenig Geld da ist, ist Kreativität gefragt. Kreative Köpfe und Engagement können auch mit nur geringen finanziellen Mitteln viel erreichen,« sagte Ute Koch. Dabei sei es wichtig, »die klugen Köpfe zusammenzuführen, die dann gemeinsam eventuelle vorhandene Probleme angehen können«. Hierfür müssten zunächst die Schwierigkeiten genauestens analysiert und anschließend die notwendigen Schritte eingeleitet werden.

Insgesamt lägen ihre Interessen und ihre politische Ausrichtung im Arbeiten für ein solidarisches Miteinander, im Einsatz für die Chancengleichheit aller Kinder und Jugendlichen - egal mit welchem sozialen Hintergrund - und einer attraktiven Gestaltung des Lebensraums für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen. Neben der Verbesserung der kommunalen Haushaltslage werde sie sich für bessere Berufschancen von Frauen einsetzen, den Einsatz von regenerativen Energien fördern und das »freiwillige soziale Jahr« stärken. Auch sei es notwendig, die Zukunft des ländlichen Raums zu sichern und weiterzuentwickeln. Hierfür müssen lokale Entwicklungspotenziale erkannt und Ressourcen genutzt werden.

Der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel wies darauf hin, dass Politik keinen Selbstzweck habe, sondern Gestaltung sei. Auch oder gerade dann, wenn wie jetzt die Landesregierung mit einem Haushaltsbegleitgesetz den Kommunen noch mehr Sonderopfer abverlange, braucht es Menschen in den Kommunen, die gestalten wollen. »Ich bin überzeugt, dass Ute Koch für die Bürgermeisterwahl eine ausgezeichnete Kandidatin für Biebertal ist.«

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Artikel vom 27.08.2010 - 23.24 Uhr
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