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Orkantief »Xynthia« hält Feuerwehren auf Trab

Artikel vom 02.03.2010 - 11.32 Uhr

Orkantief »Xynthia« hält Feuerwehren auf Trab

Bad Vilbel/Karben (süd). Das Orkantief »Xynthia« hat auch in der südlichen Wetterau Spuren hinterlassen und zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, die Einsatzkräfte aus Bad Vilbel und Karben verzeichneten nur Sachschäden. Die beiden Stadtbrandinspektoren Matthias Meffert und Thomas Bier zogen am Montag Bilanz.
Orkantief »Xynthia« hinterlässt am Sonntag in Karben und Bad Vilbel seine Spuren, die Feuerwehren beider Städte rücken zu insges
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Orkantief »Xynthia« hinterlässt am Sonntag in Karben und Bad Vilbel seine Spuren, die Feuerwehren beider Städte rücken zu insgesamt rund 100 Einsätzen aus. Dazu gehört dieser umgestürzte Baum im Berkersheimer Weg/Ecke Elisabethenstraße, der ein Auto unter sich begräbt. (Foto: pv)
Bad Vilbel/Karben (süd). Das Orkantief »Xynthia« hat auch in der südlichen Wetterau Spuren hinterlassen und zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, die Einsatzkräfte aus Bad Vilbel und Karben verzeichneten nur Sachschäden. Die beiden Stadtbrandinspektoren Matthias Meffert und Thomas Bier zogen gestern Bilanz.



Wie Bier berichtete, wurden von den Feuerwehren in Karben infolge des Orkans insgesamt 25 Einsatzstellen bearbeitet. Schwerpunkt der Schäden war der Stadtteil Klein-Karben, hier mussten die Einsatzkräfte allein zwölf Stellen anfahren. Weitaus geringer waren die Schäden laut Bier in den Stadtteilen Petterweil, Groß-Karben, Rendel und Kloppenheim.

Hauptsächlich musste sich die Feuerwehr mit umgestürzten Bäumen auf Verkehrswegen und in Gärten beschäftigen. Einigen Schaden richteten die Bäume zudem an Gebäuden an, auf die sie gefallen waren. Auch mussten Dachziegel gesichert und geborgen werden, die durch den Sturm aus ihrer ursprünglichen Lage herausgerissen wurden. Ebenso wurden eine kleine Gartenhütte und Werbeschilder gesichert, erläuterte der Stadtbrandinspektor. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr am Sonntag zwischen 13 und 19 Uhr mit der Beseitigung von Notlagen beschäftigt. Verletzt wurde niemand, eine genaue Schadenshöhe konnte bislang nicht ermittelt werden, so Bier.

91 Einsatzkräfte aus allen Stadtteilwehren der Quellenstadt waren zwischen 13.15 und 2.20 Uhr mit der Beseitigung von Schäden befasst. Wie Meffert berichtete, wurden in Bad Vilbel insgesamt rund 70 einzelne Einsatzstellen abgearbeitet. Gemäß der Organisation des Wetteraukreises habe die Feuerwehr die Technische Einsatzleitung Unwetter in Betrieb genommen, diese habe um 2.30 Uhr ihren Betrieb wieder eingestellt. Diese Einsatzleitung koordiniere vom Feuerwehrstützpunkt aus alle Einsatzstellen und weise den Kräften ihre Aufträge zu.

Die Vilbeler Feuerwehrleute hatten mit allem zu tun, »was so ein Sturm hergibt«, berichtete Meffert: umgestürzte Bäume, weggeflogene Dachziegel und Plakatwände, zum Beispiel die am Feuerwehrstützpunkt, abgedeckte Dächer, Bäume in Oberleitungen oder auf Bahnstrecken.



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Artikel vom 02.03.2010 - 11.32 Uhr
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