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Kerbeburschen gehen auf »spannende Zeitreise«

Artikel vom 27.08.2010 - 18.53 Uhr

Kerbeburschen gehen auf »spannende Zeitreise«

Bad Vilbel (cf). Der Countdown für die 44. Gronauer Zeltkerb läuft auf Hochtouren – am Samstagnachmittag geht es los. Auf dem Festplatz und im Saal des Feuerwehrgerätehauses wird kräftig an- und zugepackt, damit die Gronauer und ihre Gäste aus der Region drei Tage lang ausgelassen feiern können. Die Kerb beginnt am 28. August und endet am Montag, 30. August.
Wie hart und sportlich herausfordernd das Leben eines Kerbeburschen sein kann, erfährt Neuzugang Christian Schmidt beim Training
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Wie hart und sportlich herausfordernd das Leben eines Kerbeburschen sein kann, erfährt Neuzugang Christian Schmidt beim Training einer Programmnummer. (Foto: Fauerbach)
Die Vorbereitungen für die 20 Gronauer Kerbeburschen begannen bereits im März. Da wurden beim Treffen in der Kellerbar von Ehrenkerbebursch Sascha Empter die drei Neuzugänge David Ahäuser (18), Christian Schmidt und Robin Laupus (beide 16) in den Reihen der Aktiven willkommen geheißen.

Anfang dieser Woche begannen dann die Schausteller mit dem Aufbau auf dem idyllisch zwischen Nidder und Nidda gelegenen Festplatz. Schießhalle, Autoscooter, Kinderkarussell, Entenangel- und Süßwarenstand, das Festzelt, in dem 1000 Besucher Platz finden, und der Schwenkgrill wurden aufgebaut.

Beim Aufstellen der Tische, Bänke, Theke und der Geräte packt Chef Eddy Hausmann kräftig mit an. Der in der Region bekannte Unternehmer in fünfter Generation aus Waldorf ist ein großer Fan der Gronauer und ihrer Kerb. Und des Programms der Kerbeburschen. »Hier kennt jeder jeden. Alle feiern die Kerb, deren Besuch Ehre und zugleich Pflicht für alle Gronauer ist. Und das Programm der Kerbeburschen ist jedes Jahr toll. Wie gut sie sind, haben sie beim ›Abend der Vereine‹ auf dem Vilbeler Markt gezeigt. Ich bin schon auf das neue Programm gespannt«, sagte Hausmann, um dann wieder seinen Mitarbeitern Dejan Ledesic und Nicki Pfeifer beim Aufstellen der schweren Kühltruhen behilflich zu sein.

Damit heute ab elf Uhr die Herzen der Gronauer wieder ganz im Takt der traditionellen Kerb schlagen, sind die 20 Kerbeburschen aktiv. Sie haben alle Kulissen gebaut und ihnen mit Farbe und Pinsel den letzten Schliff gegeben. Zum ersten Mal seit vielen Jahren wurden die Kulissen nicht mehr in der Scheuer von Albert und Peter Arnold in der Bachwiesenstraße, sondern in der Scheune von Bernd Laupus in der Kirchstraße, dem Opa von Neuzugang Robin Laupus, gebaut. »Wie immer haben wir alle zusammen fleißig gewerkelt und gebastelt, denn unsere Bühne soll an allen drei Kerbtagen wieder ein Hingucker sein«, sagte Tobias Ziese.

Zuletzt täglich geprobt

Seit Anfang August wurde fast täglich für die drei Shows geprobt. Damit die Proben ungestört ablaufen können, haben sich die 16 bis 27 Jahre alten Kerbeburschen den Saal im Feuerwehrgerätehaus reserviert. »Wir machen alles selbst. Wir entwickeln die Geschichten, schreiben Dialoge und Liedtexte, entwerfen die Choreografie und bauen die Kulissen«, berichten die Kerbeburschen.



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Artikel vom 27.08.2010 - 18.53 Uhr
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