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Großes Richtfest für die Europäische Schule

Artikel vom 30.01.2012 - 06.00 Uhr

Großes Richtfest für die Europäische Schule

Bad Vilbel (jas). Sie soll ein »magischer Ort« werden, sagte Tom Zijlstra, der Schulleiter der neuen Europäischen Schule Rhein-Main (ESRM) in Dortelweil. Zusammen mit zahlreichen Gästen wurde am Samstag Richtfest gefeiert. Bereits im Sommer soll hier gelernt werden.

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Zahlreiche Besucher verfolgen das Richtfest für die Europäische Schule in Dortelweil. Dazu gibt es den traditionellen Richtkranz. (Fotos: Stavenow)
Ebefalls gekommen waren der hessische Justiz- und Europaminister Jörg-Uwe Hahn (FDP), Landrat Joachim Arnold (SPD), Geschäftsführer Klaus Minkel, Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (CDU), Förderer Dr. Hansgeorg Jehner sowie Kollegen anderer Schulen und zahlreicher Familien.

Nachdem im Juni mit dem ersten Spatenstich für das etwa 15 Millionen Euro teure Schulgebäude den Startschuss gefallen war, setzte Polier Kurt Gennrich nun mit dem Richtspruch den Schlusspunkt unter die Rohbauarbeiten. Nach 13 Monaten Bauzeit soll die Schule, die vom Friedberger Architekturbüro Frielinghaus geplant worden war, zum Schuljahresbeginn im Sommer fertig sein. Aufgenommen werden können bis zu 500 Kinder.

Ein herzliches »Welcome« und Willkommen rief Direktor Zijlstra allen Eltern und zukünftigen Schülern zu, die im kurzerhand zum Festsaal hergerichteten Rohbaubereich im ersten Stock Platz genommen hatten. »Ich verbinde mit Europa noch immer positive Gefühle«, sagte er und forderte dazu auf, nicht zu zynisch und pessimistisch über den europäischen Kontinent zu sprechen. Vielmehr sollte man den Kindern Vertrauen schenken. »Sie können ihren Beitrag für eine blühende Zukunft Europas leisten.« Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin sei die Europäische Schule.

Als einen »guten Tag für meine Heimatstadt Bad Vilbel und meinen Heimatstadtteil Dortelweil« bezeichnete Hahn den Tag des Richtfestes. »Mit dem Bau der ESRM wird ein neuer Meilenstein gesetzt«, für Bad Vilbel, aber auch für den Kreis und das Land Hessen. Die Schule sei ein wichtiger Standortfaktor und könne wie ein Magnet wirken.

Das Angebot der ESRM richtet sich in erster Linie an Eltern, die im Auftrag der Europäischen Zentralbank oder anderer europäischer Institutionen für begrenzte Zeit in Frankfurt leben. Da sie mittlerweile aber auch vom Land als Ersatzschule anerkannt ist, steht die Schule allen interessierten Kindern offen. Als Abschluss wird das international anerkannte »International Baccalaureat (IB)« abgelegt.



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Artikel vom 30.01.2012 - 06.00 Uhr
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