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Gewerbering nennt Bedingungen für Ja zum Hessentag

Artikel vom 19.01.2012 - 15.39 Uhr

Gewerbering nennt Bedingungen für Ja zum Hessentag

Bad Vilbel (khn). Hessentag 2015 in Bad Vilbel? Der Vorstand des heimischen Gewerberings kann sich das durchaus vorstellen. Er knüpft aber an eine Zustimmung mehrere Bedingungen. So fordern die Einzelhändler unter anderem ein Gesamtkonzept für die Innenstadt und eine Modernisierung der Frankfurter Straße.

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Kommen die Besucherströme auch zu einem möglichen Hessentag 2015 in Bad Vilbel? Der Gewerbering würde das begrüßen, nennt aber Bedingungen für eine Zustimmung. (Foto: dpa)
Die Einkaufsstraße müsse »optisch wieder gut hergerichtet und der Neuen Mitte angepasst werden«, teilt der Vorstand in einem Schreiben an seine Mitglieder mit. »Anzustreben ist eine Symbiose zwischen Funktionalität und städteplanerischer Atmosphäre.« Unter anderem müsse das Pflaster auf den Fußgängerwegen erneuert werden und stolperfrei begehbar sein. Die Straße müsse entsprechend möbliert werden und diverse Aktions- und Ruhepunkte erhalten. Die Beleuchtung soll durchgängig heller und akzentuierter werden. Außerdem müsse die Grünpflege überdacht und harmonisch eingefügt werden.

In den Forderungen schwingt die Sorge mit, nach den Umbauarbeiten zur Neuen Mitte und des Ströbel-Areals abgehängt zu werden. Diese Areale würden »neu und modern glänzen«, heißt es in dem Schreiben. »Der Rest der Frankfurter Straße muss befürchten, im Vergleich hierzu unattraktiv zu wirken. Zumal sich die Straße in drei Jahren, nach dem Abschluss der Bauarbeiten, in einem wahrscheinlich traurigen Zustand befinden wird.«

Vom Hessentag selbst erwartet der Vorstand des Gewerberings keine Auswirkungen auf den Einzelhandel. Eher im Gegenteil. Auf Nachfrage habe es aus Oberursel geheißen, dass die Zeit während der Großveranstaltung keine erfolgreiche für die Geschäfte gewesen sei. »Andererseits ist ein Hessentag eine gute Gelegenheit, unsere Stadt und die bis dahin gut aufgestellte Innenstadt im ganzen Land bekannt zu machen.« Bad Vilbel könnte die Chance erhalten, »viel Geld in die Stadt zu bekommen, um die Frankfurter Straße auf Vordermann zu bringen«, schreibt der Vorstand, »Geld, das die Stadt nicht hat, solange kein Verkauf der Flächen im Quellenpark erfolgt.« So könnte ein Aufschwung erreicht werden, der uns für die derzeitige schwierige Situation entschädigt«.

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