Bad Vilbel (süd/pm). Einen Hilfstransport für bedürftige Menschen in Südosteuropa hat jetzt der Christopherusverein mit Unterstützung von Bad Vilbeler Feuerwehrleuten organisiert. Wie Gerhard Stengel - er war von 1979 bis 1999 Stadtbrandinspektor in der Quellenstadt - nun als Sprecher des Vereins berichtete, wurden von ihm rund 20 Tonnen Hilfsgüter verteilt.
Im rumänischen Dorf Adea verteilt Gerhard Stengel (hinten, Mitte) nicht nur Lebensmittel an bedürftige Familien, sondern auch Naschereien an die Kinder. (Foto: pv)
Seit der Öffnung Osteuropas engagiert sich Stengel für die armen Menschen in Rumänien, Moldawien, Nordserbien, Südwest- und Südostungarn.
Die Spenden, darunter Schokoladenprodukte eines hessischen Herstellers, wurden mit Hilfe der Mitglieder des Feuerwehrvereins Heilsberg, der Alters- und Ehrenabteilung, Mitglieder des Christopherusvereins sowie Mitarbeiter des Gartenamtes und des städtischen Betriebshofes auf einen großen Lkw geladen. Mit »an Bord« waren für rund 65 000 Euro verschiedene Schokoladennaschereien und Nusskrem, diese sind laut Stengel schon für Ostern gedacht, Gehhilfen mit Rollen, Betten mit Matratzen, Wohnzimmer-, Küchen-, Schlafzimmer- und Kinderzimmermöbel, Stühle, Couchgarnituren, Eckbank, Kühl- und Tiefkühlschränke, Fernsehgeräte, Computer, Radios, Kinderwagen und Bekleidung.
Helfer vor Ort
In der 1240 Kilometer entfernten ungarischen Stadt Gyula direkt an der rumänischen Grenze wurden die Hilfsgüter von aktiven und pensionierten Feuerwehrleuten der Stadt Gyula und Mitarbeitern des Pfarramtes Ujkijos sowie weiteren Helfern abgeladen und in zwei große Lagerhallen der Stadt Gyula zwischengelagert, berichtete Stengel. Anschließend wurden die Hilfsgüter unter seiner Leitung von Helfern aus Gyula an Alten- und Kinderheime, Waisenhäuser, sozialschwache Familien, bedürftige Großfamilien sowie an Krankenhäuser in Rumänien, Moldawien, Nordserbien, Südost- und Südwestungarn verteilt.
»Wir Westeuropäer halten es nicht für möglich, dass 70 Kilometer südöstlich vom Urlauberparadies Plattensee heute mehr denn je bittere Armut herrscht«, erzählte Stengel. Ungarn ist seit dem 1. Mai 2004 EU-Mitglied und gehörte damals zu den zuversichtlichsten Staaten bei der EU-Osterweiterung. »Heute ist das Land wirtschaftlich und sozial weit hinter den Erwartungen, aber auch hinter Staaten wie Polen, Slowakei und Slowenien zurückgeblieben. Im Jahr 2007 registrierte das Land die niedrigste Wachstumsrate und die höchste Inflation innerhalb der EU«, berichtete Stengel.
Die Gegend, in der er die Hilfsgüter verteilte, war früher fast ausschließlich von den so genannten Donau-Schwaben besiedelt, Deutsche, die vor rund 280 Jahren dorthin ausgewandert waren. »Heute wohnen nur noch wenige dort, da die meisten nach dem Zweiten Weltkrieg zwangsweise ihre ungarische Heimat verlassen mussten. Stattdessen wurden nach dem Krieg Großfamilien und andere ungarische Staatsbürger dort angesiedelt, die man aus Rumänien vertrieben hatte.«
Der Wert der aktuellen Hilfslieferung betrug nach Angaben von Stengel rund 90 000 Euro. Die Kosten für den Hilfstransport belaufen sich auf rund 1300 Euro.
Zur Finanzierung dieser Transportkosten bitten Stengel und der Christopherusverein um Unterstützung. Spenden können auf das Konto des Christopherusvereins bei der Sparkasse Oberhessen, Bankleitzahl 518 500 79, Kontonummer: 10 400 78 30, unter dem Stichwort »Osteuropahilfe« eingezahlt werden.
Guten Abend, liebe Rumänienfreunde! Mit Freude habe ich Ihr Engagement in der Rumänienhilfe erfahren! Dange. Ich bin ein Privatmann, schon in Rente, und betreibe eine Rumänienhilfe für eine sehr arme Zigeuunerfamilie in Adea, Rumänien, etwa 40 km östlich von Arad. Für diese Familie sammle ich Möbel, Kleidung, Spielsachen etc. Ich habe dem Oberhaupt der Familie einen alten Ford Transit und einen Anhänger geschenkt, quasi als Hilfe zur Selbsthilfe.. Sie transportieren etwa einmal im Monat die von mir gesammelten Sachen von Regensburg nach Adea.. um überleben zu können. Meine Frage: meine gesammelten Sachen werden immer mehr.. zuviel für das kleine Fahrzeug. Falls Ihr einmal noch Transportkapazität frei habt, könntet Ihr dann noch etwas für diese Familie mittransportieren? Ich würde mich selbstverständlich an den Spritkosten beteiligen.. Bitte eine kurze Antwort.... Viele Grüße Michael Scheubeck ........................................
Mit Freude habe ich Ihr Engagement in der Rumänienhilfe erfahren! Dange.
Ich bin ein Privatmann, schon in Rente, und betreibe eine Rumänienhilfe für eine sehr arme Zigeuunerfamilie in Adea, Rumänien, etwa 40 km östlich von Arad.
Für diese Familie sammle ich Möbel, Kleidung, Spielsachen etc. Ich habe dem Oberhaupt der Familie einen alten Ford Transit und einen Anhänger geschenkt, quasi als Hilfe zur Selbsthilfe.. Sie transportieren etwa einmal im Monat die von mir gesammelten Sachen von Regensburg nach Adea.. um überleben zu können.
Meine Frage: meine gesammelten Sachen werden immer mehr.. zuviel für das kleine Fahrzeug.
Falls Ihr einmal noch Transportkapazität frei habt, könntet Ihr dann noch etwas für diese Familie mittransportieren?
Ich würde mich selbstverständlich an den Spritkosten beteiligen..
Bitte eine kurze Antwort....
Viele Grüße
Michael Scheubeck
........................................