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Bürger haben viele Ideen für das Christeneck

Artikel vom 25.08.2010 - 03.45 Uhr

Bürger haben viele Ideen für das Christeneck

Bad Vilbel (cf). Auf reges Interesse bei den Heilsbergern stieß die Einladung von Bauamtsleiter Erik Schächer zur Bürgerbeteiligung »Christeneck«. Über 50 Bürger, viele Kinder und einige Kommunalpolitiker waren in das Georg-Muth-Haus gekommen, um zu hören, wie sich die Stadt die Gestaltung des neuen Freizeitgeländes vorstellt.
Die Bürger notieren ihre Vorschläge und Ideen für die Gestaltung des Christenecks.
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Die Bürger notieren ihre Vorschläge und Ideen für die Gestaltung des Christenecks.
Das Christeneck soll den Bürgern in ihrer Freizeit als Erholungsraum und Ersatzfläche für die Amiwiese dienen, die bebaut wird. Nach der Begrüßung erläuterte Schächer das Verfahren. Die Stadt muss als erstes eine Baugenehmigung beim Wetteraukreis beantragen. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes wurde bereits vor einem halben Jahr beim Planungsverband Frankfurt/Rhein-Main beantragt. Sie wurde zwar positiv aufgenommen, aber noch nicht offiziell beschlossen.

In drei Gruppen sammelten die Bürger stichpunktartig ihre Wünsche. Auf grünen Karten notierten sie alles, was sie unbedingt auf dem neuen Freitzeitgelände haben wollen. Auf roten Karten alles, was auf keinen Fall von der Stadt realisiert werden soll. Zusätzlich erhielt jeder Teilnehmer sechs Wertungspunkte, mit denen er sein Votum für einzelne Wünsche abgeben konnte.

Anwohnerin Doris Wißmüller wünscht sich für ihren Enkel Jan (2) Spielgeräte wie eine Rutsche, Schaukeln und einen Sandkasten. Sie selbst würde sich über eine Grillecke freuen. Mit diesem Wunsch stieß sie allerdings bei der Mehrheit ihrer Nachbarn auf Ablehnung. Die hatten einen Grillplatz ebenso wie eine Autodurchfahrt, eine Versiegelung des Geländes, eine Halfpipe sowie Hunde auf die »rote Liste« gesetzt. Gewünscht wurde eine Einfassung des Christenecks mit Bäumen und heimischen Sträuchern, allerdings nicht entlang der Anwohnergrundstücke. Dort soll eine große Rasenfläche entstehen. Gesicherte Anwohnerparkplätze in der Martin-Luther-Straße sollen angelegt werden.

Ebenfalls ganz oben auf der Wunschliste stand ein Rundweg ums Gelände, der aber auf keinen Fall geteert werden soll. Sitzgruppen, Bänke, eine Toilette und vor allem eine zeitlich begrenzte Nutzung gehörten zu den an meisten geäußerten Anregungen. Wie das ganze Gelände einmal aussehen könnte, hatten Cordula Pipp und ihre Nachbarn auf einem Plan festgehalten. Die Gruppe sieht bei der Gestaltung des Geländes in Richtung B 3a eine Lärmschutzwand und in Richtung Straße Anwohnerparkplätze. Rund ums Gelände sollte es einen Spazierweg geben, der mit Parkbänken möbliert werden soll. Auf dem Gelände soll eine große Freifläche für Skater und Federballspieler, eine Spielecke mit Karussell, Rutsche und Tischtennisplatte und einer Grillecke auf einer Lichtung entstehen. Auch Hundeklos sollten nicht fehlen.

Susanne Durth wohnt in der Carl-Schurz-Siedlung und hat vier Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. »Ich wünsche mir auf dem Christeneck einen Grillplatz, ein Hundeverbot, eine Toilette, eine Halfpipe, Basketballplätze und den regelmäßigen Halt des Jugendmobils.« Auch ihre Nachbarin Jutta Saß, die zwei acht und 18 Jahre alte Töchter hat, war gekommen. »Ich wünsche mir Sitzgelegenheiten und Spielgeräte. Die Amiwiese war für Kinder und Jugendliche gleichermaßen ideal. Dort hatte jeder seinen eigenen Bereich, es gab ein friedliches Miteinander. Heute fehlt ein Treffpunkt für alle Altersgruppen auf dem Heilsberg.« Mirjam Polec war mit ihrem siebenjährigen Sohn von der Straße Am Hang gekommen. Sie schloss sich den Wünschen ihrer Vorrednerinnen an. Zusätzlich äußerte sie: »Eine Skaterbahn wäre toll und ein Planschbecken wie auf dem Lohrberg. Auch ein Wasserspielplatz könnte den Kindern einen Bezug zur Natur ermöglichen.«



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Artikel vom 25.08.2010 - 03.45 Uhr
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