Das Hundethema wurde von den Heilsbergern zweischneidig beurteilt. Für Ärger sorgen die Hinterlassenschaften der Tiere, andererseits seien die Hundebesitzer ideal als soziale Kontrolle. Mitglieder des Kneipp-Vereins erinnerten Schächer an das Versprechen von Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, ihnen auf dem Christeneck eine Ausgleichsfläche für die Amiwiese zur Verfügung zu stellen.
Bauamtsleiter Schächer bilanzierte: »Die Schwierigkeit besteht im Zusammenbringen aller Wünsche der verschiedenen Interessensgruppen. In vielen Punkten konnten wir einen Konsens erzielen, in einigen Punkten driften sie auseinander. Wir wissen nun, welche Wünsche die Bürger haben.« Positiv sieht er, dass sich »die Leute mit der kniffligen Nutzung des neuen Freizeitgeländes intensiv auseinandergesetzt haben«. Sie kamen zur Bürgerbeteiligung mit langen Listen und detailliert ausgearbeiteten Plänen. Er kündigte an, dass er das Ergebnis in drei Wochen auf der städtischen Homepage veröffentlichen und alle Teilnehmer, die sich in eine Liste eingetragen haben, schriftlich unterrichten werde. »Eventuell laden wir alle Beteiligten auch noch einmal zu einer Infoveranstaltung ein«, kündigte Schächer an.
Damit käme er all jenen Bürgern entgegen, die nach der Arbeit ins Bürgerhaus kamen. Die Veranstaltung war um 17.30 Uhr bereits zu Ende, obwohl sie bis 19 Uhr gehen sollte. Auf das vorzeitige Ende reagierten vor allem einige Berufstätige verärgert.