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Bad Vilbel – Heimat heilender Bodenschätze

Artikel vom 10.01.2008 - 12.14 Uhr

Bad Vilbel – Heimat heilender Bodenschätze

Bad Vilbel, Stadt der Quellen, nur 20 Minuten Fahrzeit von der Metropole Frankfurt/Main entfernt, ist eine lebendige Stadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und einem großen Kultur-, Freizeit- und Erholungsangebot. Stadtwald, Kurpark, Niddaaue und Obstanbaufelder bezeugen eine intakte Natur. Die wichtigsten Bodenschätze waren und sind die Bad Vilbeler Heil- und Mineralquellen.

Fachwerkhaus
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Das schmucke Fachwerkhaus hebt sich von dem tiefen Blau des Himmels über Bad Vilbel ab.
© Stadt Bad Vilbel
Ihnen verdankt die Stadt die Verleihung des Prädikates „Bad“ durch die Hessische Landesregierung im Jahre 1948. Staatlich anerkannte Heilquellen sind der Hassia-Sprudel und der Friedrich-Karl-Sprudel (Römer-Quelle). Bad Vilbels Quellen sind ein natürliches Heilmittel aus tiefen, mit wertvollen Mineralien angereicherten Bodenschichten. Sie werden als Trinkkur bei Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten geschätzt. An mehreren Trinkbrunnen im Kurparkbereich wird der Hassia-Sprudel kostenfrei für Trinkkuren angeboten. Bäder im Heilwasser des Hassia-Sprudels unterstützen die Heilung von Herz- und Kreislaufbeschwerden. Haut und Muskulatur werden durch den hohen Gehalt an natürlicher Kohlensäure kräftig durchblutet. Von den einst 29 produzierenden Brunnenbetrieben existieren – bedingt durch die in den 70er Jahren stattgefundene Konzentrationsphase - heute nur noch zwei Betriebe. Diese füllen jährlich etwa 550 Millionen Füllungen Mineralwasser und Süßgetränke ab. Davon entfallen etwa drei Viertel auf das Unternehmen Hassia-Mineralquellen GmbH, das zu den Marktführern Deutschlands zählt.

Die Kulturszene unserer Stadt hat einen eigenständigen markanten und lebhaften Charakter und ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Das Angebot an Kleinkunst, Theater und Musik ist attraktiv und die Burgfestspiele sind seit 1987 ein Zuschauermagnet für rund 70.000 Gäste pro Saison. Das Quellenfest mit der Inthronisierung der Quellenkönigin, Vorträgen und vielen bunten Veranstaltungen, das Open-Air-Kinio im Sommer sowie Open-Air-Jazz in den Stadtteilen sind weitere Highlights. Und nicht zu vergessen, findet in jedem Jahr im August der Bad Vilbeler Markt, das beliebte Volksfest der südlichen Wetterau mit Tierprämienschau, statt. Die Ausstellung Eigenheim und Garten, Führungen bei Radio FFH, das Hassia-Quellenmuseum, das Heimatmuseum Bad Vilbel-Massenheim, die Route der Industriekultur, die den Spuren der Mineralquellen Bad Vilbels folgt, ein schön gelegener moderner Golfplatz, Frei- und Hallenbad, gut ausgebaute Rad-und Wanderwege entlang der Nidda, im Kurpark und im Bad Vilbeler Wald, Tennisplätze, Sporteinrichtungen und vieles mehr bietet Bad Vilbel an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Seit 2007 wird das berühmte Römer-Mosaik in einem eigens dafür errichteten Pavillon im Kurpark den interessierten Besuchern zugänglich gemacht.

Die Stadt Bad Vilbel wird mit rund 31.000 Einwohnern als Aufsteigerstadt der Region bezeichnet. Mit dem Baugebiet westlich von Bad Vilbel Dortelweil wurden nicht nur neue Einwohner in Bad Vilbel angesiedelt, sondern auch mit mehreren größeren Dienstleistungsbetrieben rund 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ein neues Baugebiet Quellenpark soll diese Entwicklung weiterführen und zusätzliche Arbeitsplätze in der Stadt schaffen. Bad Vilbel ist eine familienfreundliche Stadt – Kind und Familie stehen im Mittelpunkt der Bemühungen. Seit Jahren ist Bad Vilbel bekannt für seine familienfreundliche Politik. Gerade das macht es zu einer Familien-Stadt mit Zukunft. Das Gesamtkonzept basiert auf der Idee, für jede Familie aus vielen Einzelbausteinen ein passgenaues Gebilde zu schaffen und umfassende Angebote, Maßnahmen und Betreuungsmöglichkeiten zu bieten und gleichzeitig ein familienfreundliches Klima zu fördern, indem Familien und Kinder ausdrücklich erwünscht sind. Bad Vilbel verfügt über knapp 600 Gästebetten. Durch die sehr gute Verkehrsanbindung nach Frankfurt wird dieses Angebot auch sehr gerne von Messebesuchern angenommen.

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Artikel vom 10.01.2008 - 12.14 Uhr
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