HSG-Schlachtfest: 300 Schlachtplatten sind weg wie nix
Bad Nauheim-Nieder-Mörlen (hau). Um 14.28 Uhr verkündete Küchenchef Achim Kretzer: »Wir sind ausverkauft«. Das bedeutet: Innerhalb von dreieinhalb Stunden wechselten in der Mehrzweckhalle insgesamt 300 Schlachtplatten, Rippchen und Würstchen den Besitzer, dazu unter Getränken jeder Art als Renner Apfelwein von der »Roten Pumpe« und Andechser Bier.
Mehr Zuspruch denn je gab es bei der dritten Auflage des »Oberhessischen Schlachtfestes« der HSG Mörlen in der Mehrzweckhalle. (Foto: pv)
»Nicht auszudenken, wenn noch die vielen HSG-Akteure, die in verschiedenen Hallen im Einsatz waren, dabei gewesen wären«, resümierten die Vorsitzende Kirsten Eichler und ihr Stellvertreter Peter Hett am Ende des dritten »Oberhessischen Schlachtfestes« unter der Regie der HSG Mörlen.
»Das war das bisher beste Schlachtfest«, strahlte Hett. Er zeichnete auch für die Organisation verantwortlich und war überzeugt: »Die Grundidee war offensichtlich richtig. Es ist schön zu sehen, dass die HSG-Familienfeste ihren Beitrag dazu leisten, die aus beiden Usatal-Gemeinden bestehende Spielgemeinschaft näher zusammenrücken zu lassen«. Sein Dank galt einmal mehr dem eifrigen Helferstab, insbesondere Kretzer mit seinem Küchenteam, Elke Heil, die den Fanshop betreute und die Einsätze koordinierte, und Carmen Fritz für die Organisation des Rahmenprogramms.
Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Schlachtfestes schrieb Hett neben dem Gaumen- auch dem Augenschmaus zu. Mit drei Tanzgruppen war in diesem Jahr der MCC Ober-Mörlen angerückt. Einen Hauch von Karl-May-Atmosphäre brachte die Bubengruppe mit ihrem Tanz mit, die »Süßgespritzten« begeisterten danach mit ihrer getanzten Hommage an die Feuerwehr ebenso wie die Kleinen Roten Funken mit Funkenmariechen Ann-Kathrin Herr. Mit Kaffee und Streuselkuchen klang das Fest gemütlich aus.