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Verwaltung, Gastronomie, Vereine und Kultur vernetzen

Artikel vom 14.06.2010 - 14.00 Uhr

Verwaltung, Gastronomie, Vereine und Kultur vernetzen

Altenstadt (geo). Die Stärken sind die günstige Lage und die Verkehrsanbindung, eine Besonderheit die Streuobstwiesen - eine Strukturanalyse hat gezeigt, dass Altenstadt allerhand bieten kann, das in der Region einmalig ist. Ihr Tourismuskonzept präsentierte die einheimische Bildungsdesignerin Birgit Moskalenko am Freitag dem Gemeindeparlament.
Hat ein Konzept für Altenstadt: Birgit Moskalenko.	(Foto: geo)
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Hat ein Konzept für Altenstadt: Birgit Moskalenko. (Foto: geo)
Mit dem Radwegekreuz, dem 18-Loch-Golfplatz und dem bewirtschafteten Kloster habe man weitere Trümpfe in der Hand. Angeregt durch die Aktion »Ab in die Mitte« hatte Moskalenko Bausteine der Ortsteile entwickelt und daraus ein breit gefächertes Konzept gezimmert, das die Stärken der Gemeinde aufgreift und Verbesserungsmöglichkeiten im kulturellen wie auch im sportlichen Bereich anregt.

Als wichtigste Elemente des Konzeptes nannte sie den Veranstaltungskalender, Unterkünfte, Gastronomie und die Handicap-Berücksichtigung. Zu den Beherbergungsbetrieben gebe es bereits aus dem vergangenen Jahr eine Fragebogenaktion. Zeitgleich hatte man die gastronomischen Einrichtungen befragt. Ein Netzwerk von Gemeinde, Gastronomie, Vereinen, Bildungseinrichtungen und weiteren kulturellen Anbietern erachtet Moskalenko für überaus sinnvoll.

Das Regionalmanagement des Vereins Oberhessen betreut bereits das Radwegekreuz Altenstadt mit Regionalportal sowie die Anbindung an die Bonifatiusroutenschleife. Ergänzend zum Tourismuskonzept präsentiert sich die Gemeinde am 31. Juli und 1. August im Pavillon des Wetteraukreises auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim.

Laut Moskalenko soll das Tourismuskonzept die Stärken Altenstadts herausheben und bündeln, die Ortskerne beleben und ein breites Angebot für die Bevölkerung sichern.

Zugleich soll es Handel, Gastronomie und Kultur vernetzen. Als Praxisbeispiele nannte die Fachfrau eine Klosterführung mit Verköstigung plus Golfschnupperstunde und Abschluss in einem Restaurant.

Als es um die Umsetzung der Ideen ging, schränkte Bürgermeister Norbert Syguda freilich ein: »Die Reihenfolge hängt von der Finanzierbarkeit ab.« Bezahlt werden soll das Konzept über Stiftungen, Spenden, Fördermittel, kommunale Mittel und ehrenamtliche Arbeit.

Da es in der Gemeindevertretung keinen zuständigen Ausschuss gibt, wurde vorgeschlagen, dass sich zunächst ein Arbeitskreis des Themas annehmen könnte. Die Mehrheit der Parlamentarier unterstützte das.

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