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Vandalismus auf Spielplätzen: Kinder in Gefahr

Artikel vom 09.06.2010 - 15.00 Uhr

Vandalismus auf Spielplätzen: Kinder in Gefahr

Altenstadt (pm). »Das sind schon keine Streiche mehr, das ist im höchsten Maße gefährlich«, ärgert sich Bauhofleiter Alfred Gallo. Er spricht vom vermehrt aufkommenden Vandalismus auf den Spielplätzen der Gemeinde. Die Täter machten auch vor den eingezäunten Spielplätzen der Kitas nicht Halt und manipulierten die Spielgeräte.
Und zwar in einer Art und Weise, dass es beim Wippen, Schaukeln und Klettern zu Unfällen und schweren Verletzungen kommen könne. An Klettergerüsten würden Schrauben entfernt, an einer Schaukel auf dem Spielplatz in Höchst sei die Halterung so verändert worden, dass Kinder beim Schaukeln abstürzen könnten.

Die Mitarbeiter des Bauhofs kontrollierten alle ein bis zwei Wochen die Spielgeräte. Wo häufiger Manipulationen aufgetreten seien, sogar bis zu zwei Mal in der Woche.

»Kaum haben wir die Geräte wieder in einen sicheren Zustand gebracht, sind sie oftmals bereits am nächsten Tag wieder beschädigt«, schimpft Gallo weiter.

Neben den Gefahren für die Kinder haben diese »Streiche« auch einen finanziellen Aspekt: Durch die mutwilligen Zerstörungen entstehen hohe Kosten, die letztendlich die Bürger der Gemeinde zu tragen haben. Allein in den letzten zwei Wochen seien Schäden in Höhe von fast 5000 Euro zusammengekommen. Auf das Jahr hochgerechnet seien das 120 000 Euro, die zusätzlich abgedeckt werden müssten.

Die Bürger ruft Alfred Gallo auf, nicht wegzusehen und die Beobachtungen der Gemeinde zu melden.

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Artikel vom 09.06.2010 - 15.00 Uhr
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