Altenstadt-Oberau (geo). »Airport Oberau - Wir starten durch«: Das Motto der Fremdensitzungen der Sportfreunde Oberau lockte am Wochenende hunderte Gäste in den närrischen Partyflieger im Saal »Kautz«.
Edgar Traud wirkt seit Jahrzehnten bei der Fassenacht mit.
49 Akteure waren an Bord des Fluges 2010 für den hervorragenden Service und das unterhaltsame Programm verantwortlich. Für die angenehme Reise waren Pilotin Nicki Traud, Co-Pilotin Regina Weiss sowie Chefstewardess Marion Traud die Ansprechpartnerinnen. Die technische Leitung übernahm Bordingenieur Dieter Langlitz vom Airport Eichen. Den Auftakt im Cockpit übernahmen die Dance Kids mit ihrem Tanz »Hot’n Cold«. In Anlehnung an die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 gab es als Zugabe noch einen WM-Tanz. Zur Deutschlandhymne erhoben sich die Gäste im Saal.
Als äußerst amüsant erwies sich das Gespräch eines Neubürgers (Thomas Pflegshörl) mit dem Oberauer Altbürger (Gernot Schmidt). Auf sehr humorvolle Weise nahmen beide das Verhältnis zwischen Stadt- und Landmensch ins Visier. Am Ende ließ sich der Städter von den Wertvorstellungen auf dem Land überzeugen und stellte begeistert fest: »Inmitten einer grünen Au, mein Heimatland heißt Oberau!«
Via Satellit wurde ein Highlight des Fluges aus der Oberauer Waldsporthalle übertragen: ein Typ (Edgar Traud), in Begleitung einer Sängerin (Tanja Traud), der in 100 000 Jahren zum Häuptling wird. Kurzweilige Unterhaltung in Form von Witzen boten die Nachwuchsredner Jennifer Walther und Manuel Dietz, die das erste Mal in der Bütt standen. Mit Steffen Leppla hatte sich ein Pilot einer anderen Airline unter die Passagiere geschmuggelt. »Bei diesen Witterungsverhältnissen müssen wir das Flugzeug von außen enteisen und die Passagiere von innen - mit Kümmel«, spielte Leppla auf die winterlichen Verhältnisse an.
Beim Flug über die spanische Partyinsel Mallorca wurde ein Auftritt der Tanzgruppe »Three on Fire« mit einem Sommermix übertragen. Günter Wolf mimte einen Diät-Geschädigten in einem Wellness-Hotel in Las Palmas. »Des Fett is gebliwwe, es war e Malheur, ei da bin ich schnell zu einem Masseur.«
Ganz andere Sorgen hatte »des Tussneldche aus Oberau« (Jasmin Schäfer), die sich in einem Essens-Container als blinder Passagier versteckt hatte. Im Landeanflug auf Norwegen entdeckte die Crew das Männerballett, das sich als »Wicki und die starken Männer« im norwegischen Volkskundemuseum sichtlich wohl fühlte.