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»Ersatz-Opas« packen in Oberauer Kita mit an

Artikel vom 29.11.2011 - 13.36 Uhr

»Ersatz-Opas« packen in Oberauer Kita mit an

Altenstadt-Oberau (rad). In der Kindertagesstätte »Löwenzahn« packen Ersatz-Opas mit an. Über die Freiwilligenagentur in Altenstadt haben sich Peter Schulte und Reinhard Beller gemeldet, um mit den Kindern ehrenamtlich zu basteln.

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Peter Schulte, Horst Sebulke, Margarete Stiller, Claudia Markel (v. l.) und die »Löwenzahn«-Kinder freuen sich über die Adventszeit und basteln gemeinsam, was das Zeug hält. (Foto: Dörschner)
Auch Claudia Markel und Horst Sebulke helfen ehrenamtlich. Zur Freude der Kinder, die sich über neuen Gesichter in der Kita freuen.

Die Kinder der Kita »Löwenzahn« bereiten sich zusammen mit den Erzieherinnen und Leiterin Sybille Rausch auf die stimmungsvolle Zeit vor Weihnachten vor. Da kommt es sehr gelegen, wenn sich auch andere Erwachsene mit ihren Ideen einbringen. Margarete Stiller von der Freiwilligenagentur »Altenstadt-Aktiv« vermittelt dann gerne engagierte Menschen wie den Büdinger Horst Sebulke, die Lindheimer Reinhard Beller und Peter Schulte oder auch Claudia Markel, deren beide Kinder den »Löwenzahn« besuchen.

Mit Stolz präsentieren die Kleinen jetzt ihre Werke, die sie in den vergangenen Tagen mit viel Liebe hergestellt haben. Claudia Markel hat als ausgebildete Tischlerin mit den Kindern die gute alte Laubsäge aus dem Schrank hervorgeholt und Baum- und Geschenkanhänger aus Sperrholz gefertigt. Von einer Bildvorlage wurden die Motive auf das Material gepaust und dann akribisch ausgesägt, was die Feinmotorik der Kinder spielerisch fördern soll. Mit den Händen zu arbeiten, und dadurch die Fingerfertigkeit auszubilden, damit könne eigentlich gar nicht früh genug angefangen werden, ist sich Margarete Stiller sicher – »wenn man damit erst mit 14 Jahren beginnt, ist es meist zu spät«.

Bei Horst Sebulke stand die Herstellung von Adventsständern auf dem Bastelprogramm. Der Senior hat sich bei der Vorbereitung für diese Form entschieden, denn mit dem Werkstoff Holz sei ein Adventskranz doch etwas schwierig herzustellen. So hat er aus Restholz, das ihm ein Schreiner kostenlos zur Verfügung gestellt hat, Klötzchen vorbereitet, die erst bemalt und dann auf eine Grundplatte montiert wurden. Jedes Kind bekam solch einen Bausatz und konnte ihn auf eigene Art und Weise anordnen und verzieren. Obenauf kommt für jeden Adventssonntag ein Teelicht. »Und man kann den Adventsständer mit Tannenzweigen und anderen weihnachtlichen Dingen zu Hause noch weiter schmücken«, sagt Sebulke, der bei der Bastelaktion nicht nur neue Erfahrungen gesammelt: »Die Arbeit mit den Kindern hält auch den Geist beweglich.«

Die Aktion, bei der er mit jeweils vier Kindern drei Mal für eine Stunde in der Weihnachtswerkstatt gebastelt hat, bereitete ihm so viel Spaß, dass er für das nächste Jahr schon ein neues Projekt plant. Dann will er Collagen aus Holzteilen mit den Kleinen zusammensetzen.



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