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CDU schickt Sabine Lipp als Gegenkandidatin ins Rennen

Artikel vom 20.01.2012 - 13.40 Uhr

CDU schickt Sabine Lipp als Gegenkandidatin ins Rennen

Altenstadt (pm/dab). Sabine Lipp, die Fraktionsvorsitzende der CDU, wird Amtsinhaber Norbert Syguda (SPD) bei der Bürgermeisterwahl am 1. April herausfordern. Die 45-Jährige sei bei einer Mitgliederversammlung ihrer Partei »mit überwältigender Mehrheit« nominiert worden, wie die Union in einer Pressemitteilung schreibt.

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Das Wahlkampagnenteam der CDU besteht, außer aus Kandidatin Sabine Lipp (r.), aus (v. l.): CDU-Vorsitzendem Falk Leonhardt und den Vorstandsmitgliedern Daniela Vogler und Sven Müller. (Foto: pv)
Bislang hat außer Lipp nur Syguda seine Kandidatur eingereicht. Die Bewerberfrist läuft nächste Woche Donnerstag ab.

In ihrer Vorstellungsrede betonte Sabine Lipp, ihr liege »eine bessere Entwicklung der Gemeinde für alle Generationen« am Herzen. »Altenstadt muss mehr Ansehen und Aussehen gewinnen. Das Potenzial kann besser genutzt werden, denn Stillstand bedeutet Rückschritt.« Dazu stellte sie fünf Eckpunkte vor.

Zum einen könne und müsse sich Altenstadt als familienfreundliche Gemeinde präsentieren. Hierzu gehörten, unter Berücksichtigung von senioren- und behindertengerechten Bedürfnissen, sowohl die Schaffung von generationsübergreifenden Begegnungsorten als auch das Bereitstellen von bezahlbaren Baumöglichkeiten für junge Familien. Wesentlich sei zudem der Ausbau der Jugend- und Sozialarbeit in enger Kooperation mit Schulen, Kindergärten, Vereinen und Initiativen. »Dabei ist es unverzichtbar, Ehrenamt und Vereine weiter durch die Gemeinde zu fördern«, sagte Lipp.

»Unsere Grundschulen müssen erhalten werden«, betonte die Fraktionsvorsitzende die Verantwortung einer Bürgermeisterin als Sprecherin der Gemeinde auf Kreis-, Landes- und Bundesebene, um dort für die Interessen der Gemeinde einzutreten. Das Ganztagesangebot von Kindergärten und Schulen solle bedürfnisorientiert weiterentwickelt werden.

»Eine Umgehung für Altenstadt ist unverzichtbar«, nannte Lipp als dritten Punkt. »Wir brauchen sie, um die Vogelsbergstraße zu beruhigen und das Einkaufen und Bummeln in den Geschäften wieder attraktiv zu machen. Wir brauchen sie aber auch, um die Verkehrsanbindung an das Gewerbegebiet in der Waldsiedlung zu verbessern und damit neue Firmen anzulocken.«



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