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Viele Besucher beim Krämermarkt in Allendorf/Lumda

Artikel vom 02.11.2011 - 16.54 Uhr

Viele Besucher beim Krämermarkt in Allendorf/Lumda

Allendorf/Lumda (age). Um was geht es am Krämermarkttag beim Nikelsmarkt eigentlich am meisten? Nun, es geht darum, Leute zu treffen. Das wurde beim Besuch am Mittwoch einmal mehr und quasi sofort deutlich.

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Erstmals dabei – bitte wiederkommen: Bäcker Bernhardt aus Bonbaden
Schon auf den ersten 100 Metern war am Stand der TSV-Tischtennisspieler Helmut Dörr anzutreffen. Das Allendorfer Original war aber nicht alleine, sondern in Begleitung seiner Frau Margot. Mit dabei aber auch seine Schwester Elsbeth Reichert. Die wohnt zwar seit 43 Jahren in Marburg, doch Nikelsmarkt-Sonntag und -Mittwoch sind seitdem »Pflichtprogramm«. Die Pflicht ist natürlich eher Freiwilligkeit. Schließlich sind das die Tage im Jahr, an denen man die einstigen Schulkameraden wiedertrifft und sich mit ihnen über Vergangenes und alles Neue austauschen kann. Denn auch alle anderen nehmen sich extra frei fü das herbstliche Jahrestreffen. Und wenn’s dann noch einen Glühwein dazu gibt, ist die Sache nochmal so rund.

Es gibt aber auch immer wieder Neues bei den Händlern zu entdecken. So bot Ernst Wilhelm Bernhardt aus Bonbaden erstmals seine prächtigen Holzofenbrote feil. In der vierten generation betreibt er die Bäckerei, bezieht sein Mehl ganz frisch von einer Mühle in Nauborn und hält all seine Brote naturbelassen. Im Gespräch merkt man schnell, dass er ein absoluter Meister seines Faches ist, wenn er etwa die Eigenschaften von Sauerteig detailliert beschreibt oder erklärt, warum so manches Brot nach drei Tagen besonders gut schmeckt. Die Nachfrage nach seinen Broten jedenfalls war nicht zu übersehen. Da kann man ruhigen Gewissens vermuten, dass er auch im nächsten Jahr wieder ins Lumdatal kommt.

Seit nunmehr 45 Jahren ist dagegen schon Eva Truglowski aus Greifenstein-Ulm dabei. Sie hat praktisch alles da, was an Stoffen in den nächsten Monaten gebraucht wird. Das wissen nicht nur Einheimische zu schätzen. Auch Karin Schollmeier aus Wohratal war eigens nach Allendorf gekommen.

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Artikel vom 02.11.2011 - 16.54 Uhr
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