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Manuela Michaeli und Band gaben Benefizkonzert in Allendorf/Lumda

Artikel vom 01.03.2010 - 22.00 Uhr

Manuela Michaeli und Band gaben Benefizkonzert in Allendorf/Lumda

Allendorf/Lumda (khi). Zu einem Benefizkonzert unter dem Thema »Weil es Dich gibt« zur Unterstützung des Betreuungsangebotes der Demenzgruppe und ihrer Angehörigen hatte der Verein für Häusliche Kranken- und Altenpflege (VHKA) Allendorf für Freitagabend in das Bürgerhaus der Stadt Allendorf/Lumda eingeladen.
Benefizkonzert im Bürgerhaus Allendorf/Lumda: (v. l.) Michael Hahn (Gitarre), Manuela Michaeli (Gesang), Rolf Weinreich (Gitarre
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Benefizkonzert im Bürgerhaus Allendorf/Lumda: (v. l.) Michael Hahn (Gitarre), Manuela Michaeli (Gesang), Rolf Weinreich (Gitarre, Gesang), Karsten Hellhund (Percussion) und Marianne Kosaca (Violine). (Foto: khi)
Zum zweiten Mal war vom VHKA die Gruppe »Manuela Michaeli und Band« mit Manuela Michaeli (Gesang), Ralf Weinreich und Michael Hahn (Gitarre), Marianne Kosaca (Violine) und Karsten Hellhund (Percussion) für einen Auftritt verpflichtet worden. Sehr viele Mitglieder des VHKA und weitere Interessenten folgten der Einladung und füllten im Saal jeden Platz.

Die Bandmitglieder verbindet der christliche Glaube. Kennengelernt hatten sie sich in einer Gießener Kirchengemeinde. Wichtig ist ihnen, ihren Glauben weiterzugeben und von Gottes Liebe zu singen. Zum Teil treten sie mit eigenen Kompositionen auf, »aber wir covern auch alles, was uns gefällt«, so Manuela Michaeli im Vorgespräch mit der »Allgemeinen Zeitung«. Dazu gehören Lieder von Chansonniers und Liedermachern, Gospels, Spirituals und traditionelle Gesangbuchlieder, die zeitgemäß abgewandelt werden. Für Manuela Michaeli, die hauptamtlich in der Diakonie arbeitet und ein Demenzcafé leitet, ist es ein großes Anliegen, »dass etwas von unserem Anliegen rüberkommt«.

Vor Beginn der Konzertdarbietungen begrüßte VHKA-Vorsitzender Ernst-Jürgen Bernbeck die Gäste, Mitglieder des Vereinsvorstandes, das Personal der Sozialstation Allendorf/Lumda, die Helfer der Demenzbetreuungsgruppe und als besonderen Gast den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, den Bundestagsabgeordneten Dr. Helge Braun (Gießen).

In einem Grußwort sprach MdB Dr. Braun die wichtige Aufgabe der Betreuung demenzerkrankter Menschen an, ein Thema, das zur Zeit seines Studiums in den 1980-er Jahren überhaupt noch nicht vorgekommen sei. Der hessische Minister des Innern und für Sport, Volker Bouffier (Gießen), hatte ein Grußwort geschickt, das Bernbeck vorlas. Abschließend teilte der VHKA-Vorsitzende mit, dass Manuela Michaeli und Band auf eine Gage verzichten und die nach dem Konzert erbetenen Spenden der Demenzgruppe in vollem Umfang zugute kommen.

Mit den Liedern »Man wird so schnell vergesslich, wenn man auf eigenen Füßen steht« und »Gute fremde Hand, Gott hat sie gesandt« führte die Gruppe in das Thema ein. Die eindrucksvolle Eigenkomposition »Nebel« sollte zum Nachdenken anregen: »Sie kann im Nebel allein nicht gehen, reich’ ihr deine Hand, ... mit deiner Hilfe kommt sie klar.« Mit »Wenn nicht für immer, dann wenigstens für ewig« von Peter Maffay und »Längere Tage« von Heinz Rudolf Kunze folgten zwei Coverversionen, bevor das Gospel »Josua fight the Battle of Jericho« sehr einfühlsam, rhythmisch eigenwillig und mit einem furiosen Schluss erklang.



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Artikel vom 01.03.2010 - 22.00 Uhr
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