Artikel vom
14.09.2008 - 22.01 Uhr
Kurzfristig Wohnung für zwei Frauen gesucht
Allendorf/Lumda (ik). Auf die Hilfe der Leser dieser Zeitung setzen zwei Frauen, die mit den Folgen eines Brandes zu kämpfen haben.
Wie berichtet, war am Mittwoch im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Bergstraße in Allendorf/Lumda ein Feuer ausgebrochen - Ursache ist vermutlich ein technischer Defekt im Bereich der Küche. Durch die starke Rauchentwicklung kam es für die beiden Mieterinnen einer Wohnung im ersten Obergeschoss zu erheblichen Beeinträchtigungen: die 94 bzw. 65 Jahre alten Frauen (Lieselotte Fiedler und Ulla Allenstein / Mutter und Tochter) wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. Die gute Nachricht: den beiden Frauen geht es gesundheitlich gut - den Umständen entsprechend. Doch wie es für sie weitergehen soll, ist ungewiss: Die 65-Jährige ist nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus vorübergehend bei ihrer Tochter in Allendorf eingezogen; in Kürze kann auch die (Urgroß-) Mutter wieder das Krankenhaus verlassen - aber wohin?
Die seitherige Mietwohnung sei bis auf Weiteres unbewohnbar, hieß es am Wochenende seitens der Betroffenen. Alle Anstrengungen, kurzfristig eine neue Wohnung beziehen zu können, seien bislang vergeblich gewesen: »Wir telefonieren zwar wie die Weltmeister, finden aber auf die Schnelle keine Wohnung«. Eine verzweifelte Lage: Wie kann verhindert werden, dass die betagte Frau, deren 95. Geburtstag am kommenden Sonntag bevorsteht, möglicherweise eine Notunterkunft beziehen muss? Optimal wäre eine etwa 85 Quadratmeter große, bezahlbare Wohnung - nicht unbedingt in Allendorf, Gießen wäre angenehm. »Ich glaube an das Gute im Menschen und dass Hilfe kommt«, so Ulla Allenstein. Kontakt: Tel. 06407 /906 251 oder 0177-850-9335.