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Im Kreis jetzt auch mobile Brandschutzerziehung möglich

Artikel vom 02.11.2009 - 23.30 Uhr

Im Kreis jetzt auch mobile Brandschutzerziehung möglich

Allendorf/Lumda (age). Ein Anhänger für die Brandschutzerziehung und für die Brandschutzaufklärung steht in den Gemeinden und Städten des Landkreises Gießen ab sofort zur Verfügung.
Landrat Willi Marx inspizierte am gestrigen Montag die Ausstattung des neuen Anhängers für die Brandschutzerziehung, der in Alle
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Landrat Willi Marx inspizierte am gestrigen Montag die Ausstattung des neuen Anhängers für die Brandschutzerziehung, der in Allendorf/Lumda vorgestellt wurde und ab sofort allen Gemeinden und Städten im Landkreis zur Verfügung steht. Mit dabei waren: der stellvertretende Fachdienstleiter beim Landkreis, Thomas Kreuder (links), Stadtbrandinspektor Michael Carl, Bürgermeister Horst Hormann, Kreisbrandmeisterin Tamara Uhde, die Bürgermeister Horst Münch (verdeckt) und Dr. Bernd Wieczorek sowie der stellvertretende Kreisbrandinspektor Marcus Leopold. (Foto: Geck)
Landrat Willi Marx, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Marcus Leopold und die zuständige Kreisbrandmeisterin Tamara Uhde stellten den Anhänger gestern Nachmittag auf dem Hof der Freiwilligen Feuerwehr Allendorf/Lumda vor.

Der Kreisausschuss habe die Anschaffung im Juli nach Zustimmung der Bürgermeisterdienstversammlung beschlossen, blickte Landrat Marx zurück. Weil Kinder an der Entstehung von Bränden nicht selten beteiligt seien, müsse die Brandschutzerziehung einen hohen Stellenwert einnehmen. Leopold machte deutlich, dass diese Aufgabe im Landkreis von ehrenamtlich tätigen Kräften wahrgenommen wird. Im Beisein der Bürgermeister Horst Hormann (Allendorf/Lumda), Horst Münch (Staufenberg) und Dr. Bernd Wieczorek (Lollar) war man sich einig, dass die 25 000 Euro - verteilt auf die 18 Kreisgemeinden - gut investiert seien. Das mit dem Einsatz des Anhängers verbundene Konzept habe sich bewährt, betonte Lieferant Michael Bals aus Menden. In Hessen sei es das dritte Gefährt.

Die Ausstattung des Anhängers war von Tamara Uhde zusammengestellt worden. Nun bestehe die Möglichkeit, nicht allein Kinder, sondern auch Erwachsene besser zu erreichen, ihnen Gefahrensituationen bewusster zu machen und das richtige Verhalten zu trainieren, sagte sie. Die Feuerwehren könnten in Eigenregie darauf zugreifen. Die personelle Betreuung werde von Feuerwehrangehörigen mit einer speziellen Ausbildung sichergestellt. Die Entscheidung über den Standort falle bei der nächsten Klausurtagung der Feuerwehrführungskräfte Mitte November.

Auf dem Anhänger finden sich unterschiedliche Materialien zur Brandschutzerziehung und - aufklärung. Unter anderem gehören eine Telefonsäule, ein Rauchgenerator, eine Beschallungsanlage, ein Brandsimulator, eine Fettbrandanlage, Feuerwehr-Dreiräder mit Schiebestangen, Übungslöschgeräte und ein Brandschutzkoffer dazu.

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