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Bärtzebürger besichtigten den Weltmarktführer Bender

Artikel vom 12.01.2012 - 11.32 Uhr

Bärtzebürger besichtigten den Weltmarktführer Bender

Allendorf/Lumda (khi). Zu einer Besichtigung der Firma Bender in Grünberg trafen sich am Montag elf Allendorfer Bärtzebürger der vergangenen Jahre und der ehemalige Bürgermeister Horst Hormann. Seit dem Nikelsmarkt 2010 trifft sich die Gruppe in jedem Vierteljahr zu einer gemeinsamen Unternehmung.

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Allendorfer Bärtzebürger in einer Fertigungshalle bei Bender, links Marketingleiter Stefan Rein. (Foto: khi)
So wurden im Jahr 2011 die Kläranlage Allendorf, die Polizeistation Grünberg und eine Gießener Druckerei besucht.



»Wo Strom ist, ist Bender...«



Im neuen Betriebsgebäude von Bender in der Carl-Benz-Straße wurden die Besucher vom Vertriebs- und Marketingleiter Stefan Rein aus Nordeck begrüßt. In einer kleinen Filmpräsentation zeigte er den Allendorfern zunächst die Gründung der Firma durch Dipl.-Ing. Walther Bender, der im Jahr 1939 mit seiner Erfindung des »Isometers« die bahnbrechende Idee hatte. Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg konnte er erst 1946 in Grünberg ein Ingenieurbüro gründen und den Grundstein des heutigen Unternehmens legen. In einer zweiten Präsentation wurde die Entwicklung bis in die neueste Zeit gezeigt. Der Sohn des Gründers, Dirk Christian Bender, übernahm die Firma 1972 mit damals 18 Beschäftigten. Unter seiner Leitung wurde das Unternehmen weltweit tätig, heute arbeiten über 500 Beschäftigte bei Bender. Auch heute befindet sich die Firma im Familienbesitz, jetzt in dritter Generation, ist Weltmarktführer auf ihrem Gebiet und erhielt 2004 vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch die Auszeichnung »Hessen-Champion Jobmotor«.

Rein führte die Gruppe durch die Produktion und erläuterte den Zweck und die Funktion der Anlagen. Sie finden Verwendung in Krankenhäusern, Flughäfen oder im Bereich erneuerbarer Energien. Alles stehe unter der Devise »Wo Strom ist, ist Bender – wir machen Strom sicher«.

Im Anschluss konnte die Gruppe die Oldtimersammlung des inzwischen im »Unruhestand« befindlichen D. C. Bender besichtigen, die zurzeit etwa 40 wieder fahrtüchtig gemachte Fahrzeuge verschiedener Marken aus mehreren Ländern Europas und Amerikas umfasst. Er sammelt ausschließlich Cabriolets, unter anderem VW-Käfer, Mercedes-Benz, Cadillac, Chevrolet, Bentley und Jaguar (die ältesten von Baujahr 1905), die von D.C. Bender jeweils sachkundig erklärt wurden.

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