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Arnold-Exponate sind in Allendorf/Lumda "umgezogen"

Artikel vom 16.02.2010 - 11.00 Uhr

Arnold-Exponate sind in Allendorf/Lumda "umgezogen"

Allendorf/Lumda (mb). »Aus den vielfältigen Aktivitäten wird mehr als deutlich, dass der Verein seinen satzungsgemäßen Zielen und Aufgaben nachgekommen ist. Verwirklicht werden konnte diese breite Palete nur durch das große Engagement der Vereinsmitglieder. Herzlichen Dank hierfür. Verbinden möchte ich diesen Dank mit der Bitte, auch in diesem Jahr fleißig mitzuarbeiten.« Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Allendorf/Lumda, Walter Deissmann, blickte in der Jahreshauptversammlung im Künstlerhof Arnold auf die vergangenen zwölf Monate zurück.
An den Beginn seines Jahresberichtes für 2009 stellte Deissmann am Freitagabend die Mitteilung, der Eigentümer des Künstlerhofes, Prof. Dr. Heidwolf Arnold (Freiburg), habe mit der Pächterin, Elisabeth Faber (Langgöns), einen neuen Vertrag geschlossen, der auch ein neues Konzept vorsehe und auch Auswirkungen auf den Heimat- und Verkehrsverein habe. Der Vereinsvorsitzende: »Die Räume im Erdgeschoss wurden umgestaltet. Die Exponate des Malers und Bildhauers Wilhelm Heidwolf Arnold, die bisher im Erdgeschoss gezeigt wurden, haben nun einen Platz im Obergeschoss gefunden. Dies hat zur Folge, dass keine wechselnden Ausstellungen im Obergeschoss mehr präsentiert werden können. Wir als Verein haben uns dem geänderten Konzept nicht verschlossen. Darüber hinaus wurden die Öffnungszeiten des Künstlerhofes eingeschränkt, so dass im abgelaufenen Jahr weniger Ausstellungen durchgeführt werden können. Bisher hat die Neugestaltung bei den Gästen eine gute Resonanz gefunden.«

Die wechselnden Ausstellungen im Obergeschoss waren in den vergangenen Jahren vom Heimat- und Verkehrsverein veranlasst und betreut worden. Für 2009 konnte Deissmann nur an zwei Ausstellungen erinnern. Die erste mit Arbeiten von Angelika Lich aus Allendorf/Lumda war am 16. Mai eröffnet worden, die zweite und »vorläufig letzte Wechselausstellung« mit Gemälden von Götz Fischer am 23. Oktober.

Der Vereinsvorsitzende erinnerte an weitere Aktivitäten wie die Teilnahme an der Jahresversammlung des Verbundes mittelhessischer Museen auf der Burg Staufenberg im März, den Besuch der Ausstellung »Kriegsauswirkungen in Rabenau und Umgebung« im April, den Beginn der Umgestaltung des Gewölbekellers im Fünfziger-Jahre-Museum zu einer »Metzgerei« ebenfalls im April, die Teilnahme an einer Sitzung des Denkmalbeirates für den Landkreis Gießen, um Zuschüsse für denkmalgeschützte Hofreiten im alten Ortskern von Allendorf/Lumda vermitteln zu können, den Besuch von Schülern der Gesamtschule Lumdatal (GSL) in den Museumsgebäuden und im Stadtturm im Mai, den Malkurs von Angelika Lich in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule (KVHS) in der Remise an der Kirchstraße ebenfalls im Mai, den Besuch amerikanischer Gäste mit Vorfahren aus Climbach im Heimatmuseum und im Stadtturm sowie die Beteiligungen an den Ferienspielen der Stadt Allendorf/Lumda mit einem Töpferkurs im August, am »Autofreien Sonntag im Lumdatal« und am Nikelsmarkt mit kunsthandwerklicher Ausstellung und Öffnung des Museumskellers.

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