Allendorf/Lumda (js). Eine angenehme Pflicht hatte Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause am Montagabend zu Beginn der Stadtverordnetensitzung zu erfüllen.
Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause (links) überreichte Hiltrud Erbach die Bürgermedaille und Blumen. (Foto: js).
Sie überreichte im großen Saal des Allendorfer Bürgerhauses vor zahlreichen Zuhörern Hiltrud Erbach eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt Allendorf/Lumda, die Bürgermedaille. Parlamentsvorsitzender Karlheinz Erbach gratulierte seiner Ehefrau im Namen der Stadtverordneten.
Bürgermeisterin Bergen-Krause verdeutlichte, wie breit gefächert die ehrenamtliche Arbeit der Geehrten ist. Hiltrud Erbach war in ihrem Heimatort Allendorf/Lumda Kindergottesdiensthelferin der evangelischen Kirchengemeinde und engagierte sich in den Elternbeiräten des Kindergartens, der Grundschule und der Gesamtschule Lumdatal (GSL). An der GSL war sie Rechnerin des Fördervereins und Mitglied der Schul- und Gesamtkonferenz. Beim Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde war sie Rechnerin, später Vorsitzende. Sie war Jungbläserausbilderin und Vizedirigentin. Zudem war sie Vorsitzende des VdK. Zu ihren Aufgaben zählte auch ihre Funktion als ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht Gießen. Zu den Aufgaben, die sie auch heute noch wahrnimmt, gehört die Arbeit als ehrenamtliche Kollektenrechnerin der evangelischen Kirchengemeinde Allendorf/Lumda und die Fortführung der Erwachsenenflötengruppe der evangelischen Kirchengemeinde.
Vielfältiger kann eine ehrenamtliche Arbeit kaum sein, waren sich alle Anwesenden in der Sitzung einig: die Mitglieder des Magistrats, des Stadtparlaments und die Zuhörerinnen und Zuhörer, die lange Applaus für die Geehrte spendeten.