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19.02.2010 - 19.00 Uhr
Allendorfer planen Fahrten nach Golancz für März und Juli
Allendorf/Lumda (mb). Einige Mitglieder des Vereins zur Pflege internationaler Beziehungen sind für den 26. März von der Heimatzeitung für den Kreis Wagrowiec in die Partnerstadt des Vereins, nach Golancz in Polen, eingeladen.
Elfriede Benner soll zur Ehrenbürgerin von Golancz ernannt werden und Brunhilde Trenz die »Brücke der Freundschaft« erhalten. Das teilte Vorsitzender Walter Deissmann in der Jahreshauptversammlung des Vereins im Künstlerhof Arnold mit. Er sagte auch, dass eine weitere Reise nach Golancz möglichst ab 19. Juli unternommen werden soll.
In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr wies Deissmann die Versammlungsteilnehmer darauf hin, dass sich die Stadt Allendorf/Lumda in den Jahren 2008 und 2009 bemüht habe, eine Partnerschaft mit einer Stadt in Altvatergebirge in der Tschechischen Republik - - zu begründen. Zu dieser eventuell künftigen Partnerstadt sei von Bürgermeister Horst Hormann seinerzeit ausgeführt worden, dass sie rund 3000 Einwohner hat, dass sie zu den ältesten Kurorten in Mähren gehört und dass sie über ein Thermalschwefelbad verfügt.
Die BfA-/FDP-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung, deren Vorsitzender er ist, habe diese Bestrebungen zum Anlass genommen, so Deissmann, zu beantragen, dass die Stadt Allendorf/Lumda auch einen Freundschaftsvertrag mit Golancz als derzeitiger Partnerstadt des Vereins zur Pflege internationaler Beziehungen schließt. Diesem Antrag sei einstimmig entsprochen worden. Die Stadt Golancz habe der Stadt Allendorf/Lumda mit Schreiben vom 10. Februar 2009 eine Zusammenarbeiten in mehreren Bereichen - wie Sport, Kultur, Bildung, Tourismus und Umweltschutz - angeboten. Bisher sei es jedoch noch nicht zu einem offiziellen Vertragsabschluss gekommen.
Eingangs hatte der Vereinsvorsitzende festgehalten, auch im vergangenen Jahr habe es wieder offizielle und private Begegnungen gegeben. Neue Freundschaften seien geschlossen und bestehende vertieft worden. Deissmann erinnerte an Besuch aus Polen zu seinem 80. Geburtstag im Juni und an die Gruppenreise nach Golancz vom 23. bis zum 28. Juni. Während des Aufenthaltes waren das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft und das 610-jährige Bestehen der Stadt Golancz begangen worden. Als Präsente hatten die Gäste aus Allendorf/Lumda ein Gemälde von Angelika Lich und einen Gingko-Baum mitgebracht. Deissmann war mit einer Ehrenmedaille für seinen Einsatz für die Partnerschaft gedankt worden. Auf dem Besuchsprogramm hatte besonders die Besichtigung kommunaler Einrichtungen gestanden.
Einen Gegenbesuch, der für August geplant war, hatten die Polen wegen eines Unfalls abgesagt, den Deissmann erlitten hatte.