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11.08.2010 - 10.14 Uhr
Allendorf/Lumda: Nachfolger für Björn Lehr gesucht
Allendorf/Lumda (pm). Die Stadt Allendorf/ Lumda hat keinen stellvertretenden Stadtbrandinspektor mehr.
Mit großem Bedauern mussten Stadtbrandinspektor Michael Carl, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Allendorf/Lumda, Raphael Purrucker, und die weiteren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden den Rücktritt des stellvertretenden Stadtbrandinspektors und stellvertretenden Wehrführers Björn Lehr zur Kenntnis nehmen. Er hatte seinen Rücktritt bereits im Juli schriftlich mit sofortiger Wirkung erklärt und dafür persönliche Gründe genannt.
Stadtbrandinspektor Carl teilte mit, dass die vakanten Ämter nach dem Hessischen Brand und Katastrophenschutzgesetz (HBKG) innerhalb von zwei Monaten neu zu besetzen sind. Sollte aus den Reihen der Einsatzkräfte in diesem Zeitraum kein geeigneter Kandidat gefunden werden, sei der Magistrat der Stadt Allendorf/Lumda gefordert. Er müsse dann einen geeigneten Kandidaten bestimmen. Um die beiden Funktionen neu zu besetzen, werde für Freitag, 3. September, zu zwei außerordentlichen Versammlungen im Bürgerhaus Allendorf/Lumda eingeladen.
Zunächst trifft sich um 19 Uhr die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Allendorf/ Lumda, um das Amt des stellvertretenden Wehrführers zu besetzen. Um 20 Uhr folgt eine gemeinsame Versammlung der Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren Allendorf/Lumda, Climbach und Nordeck-Winnen, um die Position des stellvertretenden Stadtbrandinspektors zu besetzen. Um beide Funktionen ausfüllen zu können, müssen, so Carl, einige Führungslehrgänge absolviert worden sein bzw. absolviert werden. Er hoffe dennoch, erklärte der Stadtbrandinspektor, dass geeignete Personen gefunden werden können.
Carl: »Besonders wünschenswert wäre, wenn für beide Funktionen unterschiedliche Personen gefunden werden könnten, da die Vergangenheit deutlich gezeigt hat, dass eine Doppelfunktion, wie sie von Björn Lehr ausgeübt wurde, auf Dauer eine zu hohe Belastung für die Führungskräfte und aufgrund der zahlreichen Aufgaben und hohen Verantwortung nicht mehr zu leisten ist. Einige Kommunen haben hier bereits die Satzung geändert, die eine Doppelfunktion in der direkten Führungsebene der Feuerwehr erst gar nicht ermöglicht.«