Allendorf/Lumda: Kontakt mit Arbeits- und Berufswelt
Beklagt wurde unter anderem, dass Interessenten an Ausbildungsplätzen etwa Dreisatz und Prozentrechnung nicht beherrschen, dass Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nicht wichtig genug genommen werden und dass die Allgemeinbildung häufig enorme Lücken aufweist. Als weiterer Mangel wurde benannt, dass sich Jugendliche während ihrer Schulzeit für das Danach - und damit ihre Zukunft - wenig interessieren und sich nicht darum kümmern, wie sie etwa Kontakt zu einem Ausbildungsbetrieb aufnehmen und wie sie sich erfolgreich bewerben können. Festzustellen sei geradezu Angst bzw. Zurückweichen vor dem Einstieg in das Arbeitsleben.
Firmenvertreter und Lehrkräfte suchten nach Wegen, um der »mangelnden Ausbildungsreife« zu begegnen, und kamen nicht umhin, den Elternhäusern durchaus Vernachlässigung ihrer Verantwortung zuzuweisen. Für die GSL wurde bekundet, den Weg weiterzugehen, auf dem Jugendlichen besonders Grundtugenden und Lernfähigkeit vermittelt werden und Einblicke in die Berufswelt verschafft werden sollen.