Allendorf/Lumda (lom). Sehr erfreut zeigte sich die Leiterin der Grundschule »Am Eulenturm«, Rektorin Marion Schmidt, über den guten Besuch des Tages der offenen Tür am Freitagnachmittag nach dem Fußball-Weltmeisterschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien.
Der Chor der Grundschule »Am Eulenturm« in Allendorf/Lumda unterhielt am Tag der offenen Tür unter der Leitung von Susanne Bors. (Foto: lom)
Unter dem Motto »Die Forscherwoche« waren die Grundschülerinnen und -schüler der Klassen 1 bis 4 von Montag bis einschließlich Freitag in zehn Arbeitsgemeinschaften (AG) gemeinsam als Forscherinnen und Forscher tätig gewesen. Die Ergebnisse ihrer Projekte wurden Eltern, Geschwistern, weiteren Verwandten und Freunden am Freitagnachmittag in den Klassenräumen und auf dem Hof der Grundschule präsentiert. Der Tag der offenen Tür wurde vom Schulchor unter der Leitung von Susanne Bors musikalisch gestaltet.
Die AG »Was lebt in Bach und Tümpel?« unter der Leitung von Rektorin Schmidt war mit Lupe und Bestimmungsbuch für Tiere und Pflanzen an der Lumda unterwegs und bei den Stadtwerken in Gießen zu Besuch gewesen. Durch das sogenannte Lahnfenster hatten die Kinder die Lahn aus einer anderen Perspektive bestaunen können und Antworten auf die Fragen gefunden, wie es unter Wasser aussieht und ob dort größere Tiere zu entdecken sind. Die Insektenforscher waren mit Hildegard Schlosser samt den Becherlupen unterwegs, um Käfer und Ameisen in Augenschein zu nehmen und die Geheimnisse der Honigbiene zu erforschen.
Das Energie etwas »Komisches« ist, das man nicht sehen kann, dessen Wirkung aber zu spüren ist, wurde bei Versuchen mit Ulrike Schwenkenbächer herausgefunden. Den Dinosauriern auf der Spur war die vierte AG mit Marlena Plessow. Sie war natürlich auch bei der Dino-Ausstellung in Gießen.
Mit der Urzeit, der Urgeschichte, dem Altertum, dem Mittelalter und der Neuzeit beschäftigte sich eine weitere AG unter der Leitung von Angelika Maeritz. Sie ließ die Themen in eine Zeitleiste einordnen und darüber hinaus die Dinosaurier in Gießen bestimmen. »Wie sehen Kräuter aus? Wie riechen sie? Wie schmecken sie? Wo werden sie verwendet?« - diesen und anderen Fragen ging die AG »Kräuter und Heilpflanzen« nach, die von Silvia Wirth geleitet wurde.
Ganz groß kamen die künftigen Ingenieure heraus, die Fahrzeuge unter der Anleitung von Reiner Opper mit einfachen Mitteln entwickelten. Schwerpunkte waren die Räder, die sich drehen mussten, oder die Beantwortung der Frage, wie ein Fahrzeug gelenkt werden kann. Zuvor mussten die AG-Teilnehmer allerlei Gegenstände zusammentragen, die zum Fahrzeugbau vielleicht gebraucht werden konnten.