Mit letzteren muss sich Benjamin Griffey aka. Casper erst einmal nicht mehr herumschlagen: Sein aktuelles Album „Xoxo“ sprang aus dem Stand auf Platz eins der deutschen Album-Charts und machte den Hiphoper quasi über Nacht zum gemachten Mann. Am 4. Oktober gibt er sich im MuK die Ehre. Vorher erklärte er dem streifzug, weshalb er nicht über sein Haus, sein Auto und seine Frauen rappt, sondern Außenseitertum, Missbrauch und Selbstmord thematisiert. Außerdem verriet er seine persönlichen Plattentipps und führte aus, warum Ehrlichkeit manchmal ganz nützlich sein kann.
Weitere lesenswerte Geschichten in der neuen Ausgabe des streifzug: Ein Abstieg in den Todeskeller unter dem Poppe-Gelände, das Mysterium der roten Kaugummiautomaten, erstmals volle Punktzahl in der hefteigenen Restaurantkritik und das Portrait einer noch weitgehend unbekannten Band aus Gießen, deren Musik nach einem gut aufgeräumten Plattenschrank klingt. (fd)