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4000 ehrenamtliche Helfer feierten

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Artikel vom 13.06.2012 - 10.25 Uhr

4000 ehrenamtliche Helfer feierten

Wetzlar (bf/dpa). Es war das Fest nach dem Fest: Am Montagabend feierten rund 4000 Helfer des Hessentages das traditionelle Helferfest im Festzelt auf dem Hessentagsgelände im Bodenfeld. Dazu gehörten neben den Freiwilligen vom »Team Wetzlar« unter anderem die Helfer von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Rettungsdiensten und Kirchen.

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Zum Helferfest haben die vielen Ehrenamtlichen nochmals die blauen Poloshirts angezogen, die sie während des Hessentags trugen. (Foto: pm)
Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) dankte den Mitwirkenden des Landesfestes und lobte den Hessentag: »Es war ein tolles Fest. Die Gäste waren angetan von Wetzlar, und viele wollen wiederkommen.« Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU) zeigte sich ebenfalls begeistert vom Verlauf des Hessenfestes: »Mit diesem Hessentag wird die Stadt Wetzlar über Monate und Jahre in Erinnerung bleiben.« Wintermeyer übergab eine Spende in Höhe von 3624 Euro für die Peter-Härtling-Grundschule der Lebenshilfe, die im Zelt der Landesregierung gesammelt worden sei.

Ohne Kostüm, erschöpft, aber sehr zufrieden zeigte sich das Hessentagspaar Nina Becker und Florian Köhler. »Wir haben alle Zweifler überzeugt und den Grundstein für den nächsten Hessentag in Kassel gelegt«, sagte Becker. Für eine Überraschung beim Hessentagskoordinator Thomas Hemmelmann sorgte der Auftritt seiner Faschings-Band »Los Chaos«. Unter der Moderation von Frank Mignon und den Klängen der Gruppe »Superphonix« wurde bis in den frühen Morgen gefeiert.

 

»Stadt bekannt gemacht«

 

Der Hessentag hat Wetzlar aus Sicht der Stadt nachhaltig gutgetan. Profitiert hätten Stimmung, Wir-Gefühl und Stadtbild, sagte der Oberbürgermeister. »Wir haben auch durchaus die Chance nutzen können, Wetzlar als Tourismus-, Einkaufs- und Kulturstadt bekannt zu machen.« Zum Hessentag vom 1. bis 10. Juni waren rund 1,2 Millionen Menschen gekommen.

Zuvor hatte die 52. Hessentagsstadt auch dank Fördergeldern mehrere Millionen Euro in die Infrastruktur investiert – was zur Gastgeberrolle traditionell dazugehört. Wie viel das Fest die Stadt letztlich gekostet hat, das soll erst im Herbst genau feststehen. Rathauschef Dette rechnet aber mit einem Defizit von fast vier Millionen Euro. Das sei so eingeplant gewesen und von den Gremien einstimmig abgesegnet worden. Zudem müsse man das Minus in Relation setzen zu den nachhaltigen Impulsen und den eingestrichenen 17 Millionen Euro Drittmitteln für Bauprojekte wie die Sanierung des Bahnhofes. So gesehen habe sich das Fest »allemal gelohnt«.

Die Spuren des Hessentages werden in den kommenden Wochen nach und nach verschwinden. Abmontiert werden Bühnen, Buden, Zäune oder zusätzliche Fußgängerbrücken über Lahn und Dill. Außerdem müssen Wege zurückgebaut oder vergrabene Leitungen wieder hervorgeholt werden.



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Artikel vom 13.06.2012 - 10.25 Uhr
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